Kaltenbrunn
Polizeistatistik

Im Itzgrund lebt es sich sicher

Die Gemeinde Itzgrund gehört keineswegs zu den Sorgenkindern der Polizei-Inspektion Coburg. "Wir zählen zu den eindeutig sicheren Bereichen", sagte Bürgermeister Werner Thomas (SPD) entspannt bei eine...
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Die Gemeinde Itzgrund gehört keineswegs zu den Sorgenkindern der Polizei-Inspektion Coburg. "Wir zählen zu den eindeutig sicheren Bereichen", sagte Bürgermeister Werner Thomas (SPD) entspannt bei einem Blick auf die Statistik der Coburger Polizei. Tötungsdelikte wie Mord oder Totschlag habe es im vergangenen Jahr keine gegeben.

46 Straftaten im letzten Jahr

Die Polizei registrierte 2018 im Itzgrund 46 Straftaten. Im Jahr zuvor seien es zwar nur 17 Vergehen und Verbrechen gewesen, immerhin 19 weniger, 2016 aber auch schon einmal 49. Bürgermeister Thomas zählte für 2018 auf: zehn Rohheitsdelikte, vier Diebstähle ohne erschwerende Umstände, keine Einbrüche und keine Rauschgiftkriminalität, also keine Verstöße im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes. Die Polizei-Inspektion registrierte fünf vorsätzliche leichte Körperverletzungen, einen Fall von Gewaltkriminalität sowie eine gefährliche und schwere Körperverletzung.

Der Itzgrund hatte an der Gesamtkriminalität im Zuständigkeitsbereich der Polizei-Inspektion Coburg einen Anteil von 1,15 Prozent bei insgesamt fast 4000 Straftaten.

Keine Verkehrstoten

Auch die Verkehrssicherheitslage kann man im Itzgrund entspannt betrachten: 54 Verkehrsunfälle wurden registriert. Verkehrstote gab es 2018 keine, aber immerhin zehn Unfälle mit Personenschaden. Alkohol war bei einem Unfall als Ursache im Spiel. Von vier Verkehrsunfallfluchten wurden zwei aufgeklärt.

Pflasterbelag für Gleußen

Zweite Bürgermeisterin Nina Liebermann berichtete von einem Ortstermin in Gleußen. Die Mehrheit der beteiligten Ortsbürger plädierte dabei nach ihren Angaben für einen Pflasterbelag bei den Gehwegen im Zuge des zweiten Bauabschnitts der Staatsstraße. Querungsinseln ("Hüpfinseln") sollen an neuralgischen Stellen entstehen. Der Gemeinderat schloss sich dem mehrheitlichem Bürgerwillen an. Die Ausschreibung für den anstehenden Radwegebau ist noch nicht erfolgt.

Straßenzustand bemängelt

Gemeinderat Gerald Oehrl (CSU) beklagte den Zustand der Straße zwischen Püchitz und Herreth. Es gebe Bodenwellen und die Bankette sackten ab. Die Klage ist beim Bürgermeister angekommen. Thomas hofft aber noch auf lukrative Fördermöglichkeiten.

Für das Stadtradeln geworben

"Es geht beim Radfahren ja nicht nur um den Sport und die körperliche Ertüchtigung, es geht ja auch um den Klimaschutz", meinte Bürgermeister Thomas. So machte er Reklame für das Stadtradeln, bei dem vom 23. Juni bis 13. Juli Punkte für die Gemeinde Itzgrund geholt werden könnten.

Inzwischen kommen der Umbau und die Sanierung der Itzgrundhalle in Kaltenbrunn in die heiße Phase. Der Gemeinderat will informationstechnisch aktuell bleiben. Dazu soll ein regelmäßiger Jour fixe beitragen. mako

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