Höchstadt a. d. Aisch
Warnung

Im Internet lauern viele Betrüger

Eine 36-jährige Höchstadterin hat am Montag der Polizei mitgeteilt, dass sie wenige Tage zuvor 1261 Euro nach Italien überwiesen hatte. Wie die Beamten im R...
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Eine 36-jährige Höchstadterin hat am Montag der Polizei mitgeteilt, dass sie wenige Tage zuvor 1261 Euro nach Italien überwiesen hatte. Wie die Beamten im Rahmen der Vernehmung ermitteln konnten, meldete sich bei der Geschädigten, nachdem diese ein Inserat in einem Immobilienportal aufgegeben hatte, eine Frau und bat um Überweisung des Betrages als Sicherheit. Ihr wurde im Gespräch eine Wohnung in Erlangen für ihre Familie angeboten. Nach Überweisung des Betrages brach der Kontakt ab. Die Geschädigte wird nun auf ihrem Verlust sitzen bleiben.
Wie es im Pressebericht der Polizei heißt, war das nicht der einzige Betrugsfall, mit denen sich die Beamten in jüngster Zeit beschäftigen mussten. Im zweiten Fall blieb es lediglich beim Versuch. Hier wurde ein 65-jähriger Rentner aus Höchstadt von einer Frau angerufen und nach den Personalien befragt. Im weiteren Gespräch sollten der Zählerstand und die Zählernummer übermittelt werden. Der Rentner reagierte besonnen und übergab weder seine Personalien noch die Daten des Stromzählers.
Ein dritter Fall geschah bereits in der zweiten Januarwoche. Hier inserierte die 41-jährige Geschädigte in den Ebay-Kleinanzeigen wegen einer Playstation. Auf das Inserat meldete sich eine Frau und bat vorab um Überweisung von 170 Euro für das Gerät, was die Geschädigte sofort veranlasste. Der anfängliche E-Mail-Kontakt brach ab, nachdem der Geldbetrag angewiesen wurde.


Rücksprache mit der Polizei

Von polizeilicher Seite wird eindringlich davor gewarnt, Personendaten herauszugeben oder irgendwelche Überweisungen im Voraus zu veranlassen. In Zweifelsfällen sollte man Rücksprache mit den örtlichen Polizeidienststellen halten. pol
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