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Kulmbach
Ausstellung

Im Gedenken an Manfred Stopfer

Am 3. Januar 2014 verstarb Manfred Stopfer. Sein Freund und Wegbegleiter Manfred Ströhlein und sein Bruder Otmar Stopfer ehrten den Maler, Fotografen und Poeten auf den Tag genau fünf Jahre später mit...
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Zum fünften Todestag wurde eine Gedenkvernissage für den Kulmbacher Künstler Manfred Stopfer organisiert. Mit dabei waren (von links) Hedi Ströhlein, Konrad Mündel, Inge Stopfer, Manfred Ströhlein, Otmar Stopfer und Landrat Klaus Peter Söllner. Foto: Uschi Prawitz
Zum fünften Todestag wurde eine Gedenkvernissage für den Kulmbacher Künstler Manfred Stopfer organisiert. Mit dabei waren (von links) Hedi Ströhlein, Konrad Mündel, Inge Stopfer, Manfred Ströhlein, Otmar Stopfer und Landrat Klaus Peter Söllner. Foto: Uschi Prawitz

Am 3. Januar 2014 verstarb Manfred Stopfer. Sein Freund und Wegbegleiter Manfred Ströhlein und sein Bruder Otmar Stopfer ehrten den Maler, Fotografen und Poeten auf den Tag genau fünf Jahre später mit einer Vernissage im Café Schoberth. "Ich habe vorhin erfahren, dass Manfred Stopfers Mutter am 3. Januar beigesetzt wurde, am gleichen Abend verstarb ihr Sohn Manfred", sagte Manfred Ströhlein.

Mit seiner Frau Hedi hat Ströhlein auf Anregung von Otmar Stopfer die Gedenkausstellung organisiert. "Stopfer war ein außergewöhnlicher Mensch, er passte nicht in Klischees", sagte Ströhlein. Er sei ein künstlerischer Tausendsassa gewesen, der nicht nur farbenfrohe, meist surrealistische Bilder malte, sondern auch Gedichte schrieb, musizierte und ein guter Fotograf war.

Auch Landrat Klaus Peter Söllner erinnerte sich gern an den Kulturförderpreisträger Manfred Stopfer. "Er war ein Mensch, der nicht viel Aufhebens um sich und seine Kunst machte." Er habe außergewöhnliche Bilder gemalt und sei mit seinen Fotografien fester Bestandteil der Kunst- und Kulturszene in Kulmbach gewesen.

Zur Malerei war der ehemalige Postbote Manfred Stopfer durch einen Besuch in Nürnberg gekommen. "Als er am Grab Albrecht Dürers stand, hat ihn das zur Malerei inspiriert", erzählte sein Bruder Otmar und spielte das Oberfrankenlied auf seiner Mundharmonika. "Wir sind eine Künstlerfamilie", sagte er, auch die Mutter sei musikalisch gewesen.

17 Bilder aus dem Privatbesitz der Familien Stopfer und Ströhlein sowie von Uwe Pachner sind im Café Schoberth ausgestellt. Sie können sechs Wochen lang betrachtet werden.

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