Laden...
Kronach

Im Bahnhof soll eine Mobilitätszentrale für die Bürger entstehen

Der Landkreis arbeitet auf Hochtouren, um das Mobilitätskonzept wie geplant zum August 2020 an den Start zu bringen. Die Projektleiterin Gabriele Riedel ging auf den aktuellen Sachstand ein. Demnach s...
Artikel drucken Artikel einbetten
Auf der Suche nach der richtigen Verbindung und dem günstigsten Tarif soll die Mobilitätszentrale Anlaufstelle für die Kunden werden.  Foto: Archiv
Auf der Suche nach der richtigen Verbindung und dem günstigsten Tarif soll die Mobilitätszentrale Anlaufstelle für die Kunden werden. Foto: Archiv

Der Landkreis arbeitet auf Hochtouren, um das Mobilitätskonzept wie geplant zum August 2020 an den Start zu bringen. Die Projektleiterin Gabriele Riedel ging auf den aktuellen Sachstand ein.

Demnach soll im Bahnhofsgebäude eine Mobilitätszentrale untergebracht werden. Es gehe dabei um die Gewährleistung von Service- und Kundenqualität. Es soll eine Anlaufstelle für Schüler, Eltern und Nutzer des Mobilitätskonzepts werden. Weiterhin sollen in dieser Mobilitätszentrale auch Bahnkarten verkauft werden. Die Öffnungszeit sei von 7 bis 18 Uhr, an den Samstagen von 9 bis 13 Uhr vorgesehen. Weiterhin sei eine Randzeitenbetreuung über das Telefon geplant. Zudem sei eine "mobile Beratung" angedacht, die bei Vereinen, Schulen und Pflegeheimen oder auch zu Hause bei den Bürgern über das Mobilitätskonzept informiert. Es seien 4,5 zusätzliche Planungsstellen vorgesehen.

Riedel wies darauf hin, dass die Mobilitätszentrale einmalig in Bayern sei. Deshalb habe man sich Anregungen vom Odenwald geholt. Neben dem Service werden auch die Schülerbeförderung, die Betriebsüberwachung, Fahrplandatenverwaltungen, Haltstellenmanagement, Tarife, Abrechnungen, Öffentlichkeitsarbeit Aufgaben der Mobilitätszentrale werden.

Landrat Klaus Löffler ergänzte, dass das entsprechende Sachgebiet von Barbara Meyer in die Mobilitätszentrale mitverlegt werde. Eingestellt werden soll zudem ein Geograf, der die Fahrpläne darstellt. Die Stellen sollen nun zeitnah ausgeschrieben werden, da die künftigen Mitarbeiter eine gewisse Vorlaufzeit für die Einarbeitung benötigen.

Erfreut teilte der Landrat den Anwesenden mit, dass die Staatsregierung für den Aufbau der Mobilitätszentrale 400 000 Euro an Unterstützung in Aussicht gestellt hat. Für den Lucas-Cranach-Campus sei dies stark, lobte Hans Rebhan (CSU). Der Ludwigsstädter Bürgermeister Timo Ehrhardt appellierte, auf vernünftige Fahrpreise zu achten. Es bringe nichts, wenn man für eine einfache Fahrt von Ludwigsstadt nach Kronach 9,80 Euro bezahlen müsste.

"Für mich ist die Mobilitätszentale das Herzstück", so Richard Rauh (SPD). Und: "Wenn das nicht funktioniert, bekommen wir Probleme!" Reinhold Heinlein wies darauf hin, dass Mobilität bei den Senioren ein großes Thema sei. Ralf Pohl sprach von der Notwendigkeit einer gewissen Stabilität. "Es ist wichtig, dass die Bürger ohne Auto mobil sind!". vs