Coburg

IHK zeichnet Akademiker-Nachwuchs aus

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg verleiht alljährlich den IHK-Preis an Absolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Mit der Auszeichnung für herausragende Master- und Bac...
Artikel drucken Artikel einbetten
Christina Röhrich, Andrea Imhof und Julian Schrauder (erste Reihe, von links) im Kreise der Gratulanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Foto: Christian Broßmann
Christina Röhrich, Andrea Imhof und Julian Schrauder (erste Reihe, von links) im Kreise der Gratulanten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Foto: Christian Broßmann

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg verleiht alljährlich den IHK-Preis an Absolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Mit der Auszeichnung für herausragende Master- und Bachelor-Abschlussarbeiten sollen der akademische Nachwuchs gefördert und besondere Leistungen gewürdigt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Als Auszeichnung der gewerblichen Wirtschaft unterstreiche der IHK-Preis zudem die große Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen für Coburg. In diesem Jahr wurde der IHK-Preis bereits zum 41. Mal ausgeschrieben, bewerben konnten sich Studenten aller Fachbereiche. Entscheidendes Auswahlkriterium ist der Innovationscharakter der eingereichten Abschlussarbeiten. Es geht um die Fähigkeit zu neuen Herangehensweisen bei der Auseinandersetzung mit einer praxisrelevanten Aufgabe.

Die Jury - bestehend aus Vertretern von Hochschulleitung, Präsidium und Hauptamt der IHK - hat in diesem Jahr entschieden, drei Preise, dotiert mit jeweils 1000 Euro, an Andrea Imhof, Christina Röhrich und Julian Schrauder zu vergeben.

Andrea Imhof erhielt den IHK-Preis für ihre Master-Arbeit zum Thema "Stress und Wohlbefinden im digitalen Wandel der Arbeitswelt" an der Fakultät "Wirtschaftswissenschaften" im Studiengang "Betriebswirtschaft". Sie hat sich mit den Folgen der Digitalisierung für Beschäftigte auseinandergesetzt, wenn Arbeit zunehmend flexibilisiert und ausgeprägte Veränderungsbereitschaft gefordert wird.

Großer Praxisbezug

Christina Röhrich überzeugte die Jury mit ihrer Abschlussarbeit "Zur Relevanz von Subjektivität für eine Ethik der Gesundheitsförderung - Ein Beitrag aus Sicht der Neuen Phänomenologie" an der Fakultät "Soziale Arbeit und Gesundheit" im Master-Studiengang "Gesundheitsförderung". Die Verfasserin hat sich in die komplexe Thematik tief eingearbeitet und Ansätze entwickelt, die direkten Bezug zur praktischen Anwendung in der Gesundheitsförderung haben.

Julian Schrauder verfasste seine Bachelor-Arbeit zum Thema "Auswahl und Validierung geeigneter additiver Fertigungsverfahren für die Auslegung eines Spritzgießformeinsatzes zur Absicherung von Vorserienbauteilen" an der Fakultät "Maschinenbau und Automobiltechnik" im Studiengang "Maschinenbau". Schrauder habe sich in seiner Arbeit mit einem Thema befasst, das hohe Praxisrelevanz für den Hochtechnologie-Standort Coburg habe, heißt es in der Beurteilung der Jury.

Die Ehrung der Preisträger fand im feierlichen Rahmen in der IHK zu Coburg statt. IHK-Präsident Friedrich Herdan gratulierte den Preisträgern und zeigte sich beeindruckt von Qualität und inhaltlicher Breite der eingereichten Arbeiten: "Die Abschlussarbeiten vermitteln neben dem individuellen fachlichen Know-how der Absolventen auch einen Eindruck der vorbildlichen akademischen Lehrtätigkeit an unserer Hochschule." Herdan würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, wenn auch beim Technologietransfer die Kooperationsmöglichkeiten längst nicht ausgeschöpft seien. Zum Kreis von Gratulanten und Ehrengästen zählten unter anderem die Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, die Präsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, Professor Christiane Fritze, der Stellvertreter des Landrates Christian Gunsenheimer sowie zahlreiche Bürgermeister des Landkreises. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren