LKR Lichtenfels
Stellungnahme

IHK fordert: Baumaßnahmen besser koordinieren

Wer derzeit mit dem Auto in und um Lichtenfels herum unterwegs ist, hat es vor allem im täglichen Berufsverkehr schwer. Aufgrund der Vollsperrung der B 173 rollt der Umleitungsverkehr nun zum Teil mit...
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Wer derzeit mit dem Auto in und um Lichtenfels herum unterwegs ist, hat es vor allem im täglichen Berufsverkehr schwer. Aufgrund der Vollsperrung der B 173 rollt der Umleitungsverkehr nun zum Teil mitten durch die Stadt, wurde doch die Anschlussstelle Lichtenfels-Mitte in Richtung Lichtenfels-Ost zusätzlich gesperrt. Das führt zum Teil zu langen Staus und schränkt die Erreichbarkeit vieler Betriebe ein. "Für unsere Unternehmen ist die aktuelle Situation eine Belastung, die so schnell wie möglich beendet werden muss", betont der Vorsitzende des IHK-Gremiums Lichtenfels, IHK-Vizepräsident Wilhelm Wasikowski.

"Natürlich sind wir froh, dass lange auf die Bank geschobene Baumaßnahmen endlich umgesetzt werden, aber aus unserer Sicht hätte man das besser koordinieren müssen, statt alle Maßnahmen gleichzeitig anzugehen", betont Wasikowski, der zugleich befürchtet, dass die Situation sich weiter verschärft, wenn die angekündigte Sperrung im Bereich Coburger Straße vom Oberen Tor bis zur Kreuzung Kronacher Straße/Bürgerweg erst erfolgt ist.

In einem Schreiben an den Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich und Landrat Christian Meißner sowie das Staatliche Bauamt in Bamberg hat Wasikowski die Sorgen um die Auswirkungen der Sperrungen auf die Wirtschaft bereits zum Ausdruck gebracht.

Und er führt die Problemregionen konkret auf: So sind derzeit gleichzeitige Baumaßnahmen an der B 173 mit der Vollsperrung zwischen Lichtenfels-Ost und Zettlitz geplant. In Burgkunstadt erfolgt der Austausch einer Ampelanlage. Zeitgleich werden weitere Umfahrungen durch eine zum Teil zeitgleiche Vollsperrung zwischen Lettenreuth und Marktzeuln und eine geplante Baustelle auf der Friedrich-Ebert-Straße in Schney zusätzlich eingeschränkt. Wie Wasikowski betont, müsse man im Gewerbegebiet Schney während der Umleitungsphase dringend ein absolutes Halteverbot einführen: "Dort ist es schon zu ersten Unfällen gekommen."

"Die Baumaßnahmen betreffen unsere Kunden, aber auch viele Geschäfte entlang der betroffenen Straßen. Die mangelhafte Erreichbarkeit und lange Wartezeiten im Stau werden zum Teil zu erheblichen Umsatzeinbußen führen. Es bildet sich dann schnell die Meinung, dass man die Geschäfte gar nicht erst anfährt, sondern auf andere Standorte ausweicht", betont Christian Werner, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Lichtenfels und Betreiber der lokalen Lebensmittelmärkte Werner. red

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