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IHK belohnt Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung hat in Oberfranken nach wie vor einen hohen Stellenwert. Das wurde bei der Abschlussfeier der Höheren Berufsbildung, zu der die Industrie- und Handelskammer für Oberfranke...
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Die Meisterpreisträger des Landkreises Kulmbach: vorne von links Karin Lochner-Eber, Stephanie Poperl, Stefanie Dreßel und Sarah-Lena Nöske. Dahinter von links IHK-Präsidentin Sonja Weigand, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Ralf Hartnack Foto: Werner Reißaus
Die Meisterpreisträger des Landkreises Kulmbach: vorne von links Karin Lochner-Eber, Stephanie Poperl, Stefanie Dreßel und Sarah-Lena Nöske. Dahinter von links IHK-Präsidentin Sonja Weigand, Regierungsvizepräsident Thomas Engel, Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Ralf Hartnack Foto: Werner Reißaus

Die berufliche Weiterbildung hat in Oberfranken nach wie vor einen hohen Stellenwert. Das wurde bei der Abschlussfeier der Höheren Berufsbildung, zu der die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken am Mittwochabend in die Dr.-Stammberger-Halle eingeladen hatte, deutlich. Es waren 354 Absolventen mit 14 verschiedenen Abschlüssen, darunter 55 Frauen und Männer, die mit dem Meisterpreis ausgezeichnet wurden, also mindestens ein "gut" als Abschlussnote erzielten.

Die meisten Absolventen kamen mit 95 Teilnehmern aus dem Landkreis Bamberg, gefolgt von Bayreuth mit 55. Außerhalb des Kammerbezirks nahmen immerhin 80 an der Weiterbildung teil. Besonders gefragt war der geprüfte Wirtschaftsfachwirt.116 haben sich für diesen Abschluss entschieden. Dazu kommen 52 geprüfte Industriemeister mit der Fachrichtung Metall und 36 geprüfte Handelsfachwirte. Die Festrede hielt die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken, Sonja Weigand, und für die musikalische Umrahmung sorgte die Gruppe "Barfly".

Bernd Rehorz, der Leiter für den Bereich berufliche Bildung der IHK für Oberfranken, sprach von herausragenden Leistungen, die die IHK Oberfranken auch zu schätzen wisse. Mit Blick auf die Zukunft forderte Rehorz die Absolventen auf, sich mit ihrer Expertise und ihrem Know-how bei der IHK einzubringen: "Wir brauchen engagierte Vertreter aus der Wirtschaft, um die Innovations- und Zukunftsfähigkeit für Oberfranken zu stärken. Vielleicht könnten Sie sich ein ehrenamtliches Engagement als Prüfer oder als Mitglied in einem Fachausschuss in der IHK vorstellen? Lassen Sie uns die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam meistern."

Engagiertes Gestalten, Neugierde, Durchhaltevermögen und lebenslanges Lernen, das sind für den Leiter der beruflichen Bildung die Schlagworte, die allesamt auf die Absolventen zuträfen: "Die Weiterbildung, die Sie an der IHK für Oberfranken Bayreuth absolviert haben, hat sich gelohnt. Die Zahl der Berufe, in denen heute ein einmaliges Anlernen für eine langjährige Tätigkeit als hinreichend angesehen wird, ist verschwindend gering geworden. Nahezu jedes Berufsbild setzt mittlerweile voraus, dass jeder Einzelne von uns sich kontinuierlich der beruflichen Weiterbildung annimmt."

Sonja Weigand sprach von glänzenden Zukunftsperspektiven für die Absolventen, denn die oberfränkischen Unternehmen haben einen hohen Bedarf an Fachkräften: "Nehmen Sie die Herausforderungen an! Am besten halten Sie es dabei mit Publilius Syrus, einem Zeitgenossen Julius Cäsars: ,Niemand weiß, was er kann, bevor er's versucht.‘" Meisterpreisträger aus dem Kreis Kulmbach: Stefanie Dreßel, Kulmbach, geprüfte Wirtschaftsfachwirtin; Karin Lochner-Eber, Kulmbach, geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen; Sarah-Lena Nöske, Marktleugast, geprüfte Wirtschaftsfachwirtin; Stephanie Poperl, Kulmbach, geprüfte Wirtschaftsfachwirtin. Werner Reißaus

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