Kronach

"Ich möchte Kronach mitgestalten, schöner machen und weiterentwickeln"

Angela Hofmann hat im Vorfeld ihrer Nominierung einige Fragen unter anderem über ihre Ziele beantwortet. Warum stellen Sie sich als Bürgermeisterkandidatin der CSU zur Verfügung? Ich möchte Kronach mi...
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Angela Hofmann hat im Vorfeld ihrer Nominierung einige Fragen unter anderem über ihre Ziele beantwortet.

Warum stellen Sie sich als Bürgermeisterkandidatin der CSU zur Verfügung?

Ich möchte Kronach mitgestalten, schöner machen und weiterentwickeln. Kronach hat viel Potenzial und es gibt viele neue Aufgaben. Das motiviert mich. Zudem liegen mir die Kronacher Bürger sehr am Herzen.

Trauen Sie sich zu, die Kreisstadt zu führen?

Ja, ich habe die Arbeit in den letzten zwölf Jahren kennengelernt. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen. Im Bürgermeisteramt geht es darum, zu vermitteln, Lösungen zu finden, um Projekt- und um Teamarbeit. Meine Auslandstätigkeiten in früheren Zeiten wie in Detroit/USA, Paris und Barcelona sowie meine beruflichen Erfahrungen sind dafür hilfreich.

Was ist das Reizvolle an der Kommunalpolitik?

Die Nähe zum Menschen und die Gestaltung des unmittelbaren Lebensraumes.

Welche Projekte liegen Ihnen besonders am Herzen?

Eine gute Infrastruktur, Sicherheit, Ordnung, die medizinische Versorgung, Jugendtreffs, Sportangebote, Nachtleben. Weiterhin liegen mir bezahlbarer Wohnraum und eine starke Wirtschaft am Herzen. Kronach ist eine starke Technologie-Region und ein modernes, leistungsfähiges Handwerks- und Dienstleistungszentrum. Dazu gehören auch eigene Wirtschaftskreisläufe und die Energieerzeugung, Biomasse und Sonne. Zudem sollen die Kronacher künftig Events in einer multifunktionalen und modernen Stadthalle feiern können. Auch möchte ich das Ehrenamt stärker honorieren und unterstützen. Zusammengefasst: Kronach soll sich modern und mit Charme präsentieren und Menschen anziehen.

Wie bereiten Sie sich auf den Wahlkampf vor?

Ich sehe die kommenden Wochen eher als eine Werbekampagne. Wir haben uns vor einem Jahr im CSU-Stadtverband neu aufgestellt. Wir arbeiten sehr gut und reibungsfrei zusammen. Wir sind ein starkes Team. Wir treffen uns regelmäßig und diskutieren über vieles, auch über die Kommunalwahl.

Sie sind ja eine "Loewe-Betroffene". Das bedeutet, Sie müssen sich auf der einen Seite als arbeitssuchend melden, auf der anderen Seite kandidieren Sie als Bürgermeisterkandidatin - geht das so einfach?

Nach der Stadtratswahl 2014 habe ich mich mit meiner Kandidatur auseinandergesetzt. Ich habe gespürt, dass mich die Partei mitträgt. Deshalb hatte ich mit meinem Arbeitgeber auch vereinbart, dass ich ab Januar 2020 unbezahlten Urlaub nehmen kann, um mich voll auf meine Kandidatur einlassen zu können. Nun wurde die Loewe-Belegschaft im Zuge der Insolvenz fast komplett freigestellt. Ich gehöre zu den 400 Betroffenen, die nun über die Bundesagentur für Arbeit zunächst aufgefangen wurden. Schwierigkeiten gibt es keine, denn es ist alles geregelt.

Sie wären ja, sollten Sie die Wahl für sich entscheiden können, die erste Frau auf dem Chefsessel im Rathaus. Wie stehen Sie zu der Frauenquote in der Politik?

Wahlentscheidend sollte das Vertrauen sein, dass einem entgegengebracht wird - und da sollte es keine Rolle spielen, ob jemand ein Mann oder eine Frau ist.

Seit Jahren sind Sie nun mit Ihrem Lebenspartner Bernd Meusel zusammen. Bleibt in den nächsten Wochen noch eine gemeinsame Zeit?

Ja, ich hoffe es doch (lacht dabei). Natürlich möchte ich noch ein klein wenig Zeit finden, um zusammen mit ihm in der Natur unterwegs zu sein. Denn solche Momente sind für mich Ausgleich und geben Kraft. Die Fragen stellte Veronika Schadeck.

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