Stadtsteinach

Humor ganz handgemacht

Am 25. und 26. Oktober öffnet wieder die "Stanicher G'schichtla-Werkstatt".
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Die beiden Sketchpartner Knud Espig (links) und Günther Ott Foto: privat
Die beiden Sketchpartner Knud Espig (links) und Günther Ott Foto: privat

Zum 14. Mal führt die Stadtsteinacher Arbeiterwohlfahrt ihren Awo-Kulturtreff durch. Die "Stanicher G'schichtla-Werkstatt" im Heimatmuseum öffnet am Freitag, 25., und am Samstag, 26. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr.

Aus den Erfahrungen der bisherigen Kulturtreffs heraus ist Awo-Vorsitzender Heinz Nowack zu dem Schluss gekommen, dass es in Stadtsteinach und Rugendorf noch einige ungeahnte literarische und komödiantische Talente gibt. Diesen will die Arbeiterwohlfahrt mit der kommenden Veranstaltung wieder eine Bühne geben.

Sie sind dabei

Zugesagt haben Rainer Eichner aus Kulmbach, der wieder für den musikalischen Teil zuständig ist, sowie Wolfgang Hoderlein, Andreas Pöhlmann, Hilde und Sepp Madl, Stefan Reuther, Knud Espig und Günther Ott, Roland Wolfrum und die quirlige Chorformation "B.S.E." des Musikvereines Stadtsteinach mit Marianne Nowack, Sabine Baum und Rosi Groth unter der Leitung von Klaus Klaschka.

Zu hören sind sowohl humorvolle als auch nachdenkliche Geschichten und Gedichte. Günther Ott und Knud Espig spielen als Uraufführung den selbst gestrickten Sketch "Bei der MPU". Die medizinisch-psychologische Untersuchung müssen Alkoholsünder im Straßenverkehr durchlaufen.

Andreas Pöhlmann wird aus dem Buch "700 Jahre Rugendorf" Sagen, Gedichte sowie frühere Sitten und Bräuche vortragen. Wer möchte, kann ein Buch auch käuflich erwerben.

Aus Franken und Oberbayern

Wolfgang Hoderlein möchte die Geschichten "Ein Preuss auf Pilzsuche" sowie "Der Gerch und sei Martha das erste Mal in der Großstadt Berlin" von Gerd Böhm vortragen.

Sepp Madl, geboren in Altötting, aber schon seit Jahrzehnten sesshaft in Stadtsteinach, hat der Vorsitzende Heinz Nowack wegen seines Dialekts gebeten, ein paar Geschichten des bekannten oberbayerischen Autors Helmut Zöpfl vorzutragen ("I brauch di", "Gewalt eines Fußballfans" und "Dankeschön"). Seine Frau Hilde Madl unternimmt einen "Spaziergang durch unsere Stadt". Stefan Reuther berichtet von seiner unendlichen Geschichte mit der Telekom.

Roland Wolfrum wird am Ende des Abends, bevor er als zweiter Vorsitzender und Hausherr seine Abschlussworte spricht, ebenfalls noch etwas Humorvolles vortragen. Das Heimatmuseum ist ab 18 Uhr geöffnet.Vor der Veranstaltung und während der Pause kann man die Ausstellungsräume besichtigen.

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