Hiltpoltstein
hiltpoltstein.inFranken.de  Der Sportverein ehrte unter anderem auf nationaler Ebene erfolgreichen Fußball.

HSV war das Karrieresprungbrett

Auf ein sportlich durchwachsenes, aber bewegtes Jahr blickte der mit über 450 Mitgliedern größte Hiltpoltsteiner Verein, der Sportverein, auf der Generalversammlung zurück. Im Jubiläumsjahr, 70 Jahre ...
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Die stolzen HSV-Jubilare in der ersten Reihe v. l. die HSV-Vorsitzenden Christian Tauber und Markus Beck, daneben die Meisterspieler von 1966/67 Fritz Wittmann, Hans Leibinger, Johann Hofmann und Georg Witschel, die seinerzeit mit einem 4:3 Sieg im denkwürdigen letzten Spiel, in einer rasanten Begegnung in Ermreuth gegen den hochfavorisierten SV die erste Meisterschaft nach Hiltpoltstein holten.
Die stolzen HSV-Jubilare in der ersten Reihe v. l. die HSV-Vorsitzenden Christian Tauber und Markus Beck, daneben die Meisterspieler von 1966/67 Fritz Wittmann, Hans Leibinger, Johann Hofmann und Georg Witschel, die seinerzeit mit einem 4:3 Sieg im denkwürdigen letzten Spiel, in einer rasanten Begegnung in Ermreuth gegen den hochfavorisierten SV die erste Meisterschaft nach Hiltpoltstein holten.

Auf ein sportlich durchwachsenes, aber bewegtes Jahr blickte der mit über 450 Mitgliedern größte Hiltpoltsteiner Verein, der Sportverein, auf der Generalversammlung zurück. Im Jubiläumsjahr, 70 Jahre nach der Vereinsgründung, standen neben den turnusmäßigen Wahlen auch symbolträchtige Ehrungen sehr erfolgreicher HSV-Fußballer-Legenden auf dem Plan.

HSV-Vorsitzender Christian Tauber führte eine gut besuchte Hauptversammlung, die im Gegensatz der letztjährigen unaufgeregt und gelassen verlief. Co-Vorsitzender Markus Beck ließ das Vereinsjahr mit seinen zahlreichen Aktionen, Ereignissen und Festen Revue passieren. Er betonte, dass das vergangene Jahr ein ereignisreiches, arbeitsreiches aber auch ein erfolgreiches war.

Dass der HSV vom Vorstandsteam um Bettina Jaglo, Markus Beck und Christian Tauber gut geführt wurde, bestätigte der Geschäfts- und Kassenbericht von Hauptkassier Christian Rabe, der ausführlich über eine vorteilhafte finanzielle Lage im Verein berichtete. In den Berichten der Abteilungsleiter spiegelten sich die aktuellen Ergebnisse der aktiven HSV-Sportler.

Der gesamte Vorstand um das "Dreigestirn" Bettina Jaglo, Markus Beck und Christian Tauber wurde von der Versammlung einstimmig bestätigt. Gewählt wurden: Schatzmeister Christian Rabe, Kassenprüfer Fritz Wittmann und Marco Sponsel, Schriftführer Matthias Witschel, Fußball 1. Mannschaft Hans Martin Windisch, Reservemannschaft und Jugendfußball Andre Sischka, Tischtennisabteilung Andreas Heid, Ehrenamtsbeauftragte und Damengymnastik Moni Merz, Skiabteilung Thomas Held und Karate Karl Heinz Braun. Als zuverlässiger Wirtschaftsbeauftragter fungiert weiter Erich Bock. In den Vereinsausschuss wurden Andrea Engel (neu), Christopher Engel, Martin Fritzsche, Christian Grüner, Marco Hubmann, Jürgen Meier und Hermann Tauber berufen.

Höhepunkt waren die Ehrungen verdienter Mitglieder. Neben etlichen Jugendlichen die zehn Jahre im Verein sind, wurden für 25 Jahre Petra Hummel, Ruth Hofmann, Marcel Kredel, Werner und Elfriede Rabe geehrt.

Auch das bisher größte HSV-Talent, Ex-Profi Daniel Adlung (als Bub in der E- und F-Jugend des HSV, jetzt aktuell spielender Co-Trainer in der U23 der SpVgg Greuther Fürth, gehörte zu den 25-Jährigen). Die Auszeichnung für 40 Jahre treue Mitgliedschaft erhielten Helga Engel, Waltraud Guckel, Anita Ernst, Edeltraud Maderer, Heidi Hessler, Werner Steger und Ehrenmitglied Ernst Grüner.

Für 50 Jahre wurden mit Georg Adelhard, Herbert Adlung und Hermann Tauber drei weitere große HSV-Spieler ausgezeichnet, die zu der Mannschaft gehörten, die 1973 den Bezirksjugendpokal des Bezirkes Mittelfranken als beste A-Jugendmannschaft neben Werner Heck geehrt.

Herbert Adlung ging nach seiner erfolgreichen Zeit in Hiltpoltstein zum Club, spielte in der A-Jugend und bestritt über 500 Spiele bei den Club-Amateuren, danach war er in Hiltpoltstein längere Zeit erfolgreicher Spielertrainer und mehrmals entscheidend an HSV-B-Klassen-Aufstiegen beteiligt.

Für 60 Jahre im HSV geehrt wurden die vier Urgesteine Johann Hofmann, Hans Leibinger, Georg Witschel und Fritz Wittmann, die in der Saison 1966/67 erstmals mit der Meisterschaft in der C-Klasse Gruppe 4 Erlangen/Forchheim einen Titel verbunden mit dem Aufstieg in die damalige B-Klasse-Süd nach Hiltpoltstein geholt haben, sowie August Kellner. Vorsitzender Tauber wies auf das große HSV-Preisschafkopfturnier am 10. Februar ab 14 Uhr im "HSV-Sport-Treff" hin. red

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