Coburg
Nachspiel

HSC Coburg hat einen Anwalt eingeschaltet

Christoph Böger Die ärgerliche 22:23-Niederlage in Hüttenberg hat ein Nachspiel. Eventuell sogar ein juristisches. Der HSC 2000 Coburg prüft derzeit den Sachverhalt der ominösen Schlussphase und hat d...
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Christoph Böger Die ärgerliche 22:23-Niederlage in Hüttenberg hat ein Nachspiel. Eventuell sogar ein juristisches. Der HSC 2000 Coburg prüft derzeit den Sachverhalt der ominösen Schlussphase und hat dazu einen Fachanwalt zu Rate gezogen, um die Situation in den letzten Sekunden des Spiels aufzuklären.

Die HSC-Verantwortlichen wollen jedoch erst die Rückmeldung ihres Anwalts abwarten und auf dessen Entscheidung basierend dann entscheiden, ob sie tatsächlich ihren bereits unmittelbar nach dem Spiel angekündigten Einspruch "weiter verfolgen oder eben nicht" - so Trainer und Sportlicher Leiter Jan Gorr.

Um die Frist zu wahren, muss nach Spielende im Spielberichtsprotokoll immer ein möglicher Einspruch sofort angekündigt werden. "Das haben wir getan", erklärte Gorr am Sonntag auf Tageblatt-Nachfrage. Auch nach dem er eine Nacht über das unbefriedigende Ende der Partie an seiner alten Wirkungsstätte geschlafen hatte, ist er nach wie vor der Ansicht, dass sein Team deutlich von den beiden Schiedsrichterinnen benachteiligt wurde:

"Fakt ist, dass in der Schlussphase in einer Art und Weise eingegriffen wurde, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch den Ausgleich erzielen, massiv beeinflusst hat".

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