Coburg
vorbereitungsseminar

Hospizbegleiter werden

Der Hospizverein Coburg beginnt im November 2018 mit einer Schulung zum/zur Hospizbegleiter/-in. Das Seminar findet in den Räumen des Vereins in der Bahnhofstraße 36 in Coburg statt. Einen Information...
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Der Hospizverein Coburg beginnt im November 2018 mit einer Schulung zum/zur Hospizbegleiter/-in. Das Seminar findet in den Räumen des Vereins in der Bahnhofstraße 36 in Coburg statt. Einen Informationsabend zur Schulung und zur Arbeit des Hospizvereins gibt es dort am Dienstag, 9. Oktober, um 18 Uhr.

Schwerstkranke Menschen begleiten, Sterbenden nahe sein, Angehörige unterstützen, das sind wichtige Aufgaben. Viele Menschen benötigen Hilfe, wenn sie in Situationen des Sterbens und der Trauer geraten. Dafür braucht es Frauen und Männer, die sich zum Hospizbegleiter schulen lassen. Der Umgang mit Sterbenden, deren Angehörigen und Trauernden erfordert die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und ihre Situation einzulassen. Dazu gehören eine gesunde Selbsteinschätzung, Fachwissen und vor allen Einfühlsamkeit.

Familien entlasten

Die Hospizbewegung setzt sich seit vielen Jahren für ein würdiges Sterben in Selbstbestimmung ein. Hospizbegleiter begleiten Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in ihrer gewohnten Umgebung. Aufgabe der Begleiter ist es, in Zusammenarbeit mit vielen Beteiligten, wie Ärzten, Seelsorgern, Pflegediensten, für die Betroffenen Lebensqualität bis zuletzt zu ermöglichen und die Familien zu entlasten.

Voraussetzung für die Mitarbeit im Hospizverein Coburg als Begleiter ist die erfolgreich abgeschlossene Teilnahme an einem 120-stündigen Seminar, das sich in drei Abschnitte gliedert, Grundseminar, Aufbauseminar und ein kurzes Praktikum. Diese Ausbildung richtet sich nach den "Allgemeinen Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz zur Befähigung der ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiter". Das Seminar umfasst Informationen zum Hospizdienst, vermittelt Kenntnisse für den Alltag (Hospizbewegung, Patientenverfügung, Krankheitsbilder etc.) und ermöglicht die Auseinandersetzung mit der eigenen Vorstellung von Sterben und Tod. Das Grundseminar macht sensibel für einen guten Umgang am Sterbebett, übt Wahrnehmung und Kommunikation mit Schwerstkranken und Sterbenden ein. red

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