Schönbrunn im Steigerwald
Gemeinderat

Hollet: Die Jugendarbeit der Vereine ist lobenswert

In seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 widmete sich der Schönbrunner noch einigen wichtigen Punkten. Darüber hinaus gab es auch Finanzspritzen für einige Vereine. Vereine, welche aktive Jugendarbeit b...
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In seiner letzten Sitzung im Jahr 2018 widmete sich der Schönbrunner noch einigen wichtigen Punkten. Darüber hinaus gab es auch Finanzspritzen für einige Vereine.

Vereine, welche aktive Jugendarbeit betreiben, werden in der Gemeinde Schönbrunn besonders begünstigt. So bewilligte der Gemeinderat jüngst die jährlichen Zuwendungen an die Ortsvereine. Neben einem Sockelbetrag wird die aktive Jugendarbeit mit fünf Euro je Person zusätzlich gefördert. Hierbei werden der Schützenverein "Hubertus" und der Obst- und Gartenbauverein Schönbrunn für ihre Arbeit mit Kindern kräftig unterstützt. "Deren Arbeit ist lobenswert", sagte Bürgermeister Georg Hollet (BBL). Die gesamte Förderleistung beträgt über 6600 Euro.

Widmung von Straßen

Gemeinden können ihre öffentlichen Straßen mit einem neuen Namen oder einer Nummer bezeichnen. Im Ortsteil Frensdorf wurden im Zuge der Dorferneuerung auch einige Straßen und öffentliche Flächen neu vermessen. So ist nun die Ortsstraße "Am Felsenkeller" neu festgelegt. An der "Gruber Straße" und "Alten Dorfstraße" wurden ebenfalls Teilstücke neu in der Widmung aufgenommen.

In der Jahresrechnung ist das Ergebnis der Haushaltswirtschaft einschließlich des Stands des Vermögens und der Verbindlichkeiten zu Beginn und am Ende des Haushaltsjahres nachzuweisen. Der Vorsitzende der Rechnungsprüfung, zweiter Bürgermeister Frank Scheller, gab die Niederschrift über das Haushaltsjahr 2017 bekannt. Einwendungen wurden im Gremium nicht erhoben. So schließt der Gesamthaushalt mit 5 704 519,02 Euro ab. Der Gemeinderat nahm hiervon Kenntnis und erteilte dem Tagesordnungspunkt einstimmig die Entlastung.

Neutrale Forstgutachten

Im Turnus von zehn Jahren werden für die Gemeindewälder neutrale Forstgutachten erstellt. Mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg wird vereinbart, dass die Kosten je zu 50 Prozent geteilt werden. Für die etwa 81 Hektar Gemeindewald wird bei Bedarf für die Aufnahme des Waldzustandes seitens der Gemeinde geeignetes Personal gestellt. Weiter informierte Hollet, dass in diesem Winter aufgrund von Stürmen und geschädigtem Holz durch Borkenkäfer kein Holzeinschlag erfolgt. Für Selbstwerber steht deshalb nur eine überschaubare Menge an Brennholz bereit. Lediglich im "Niederndorfer Wald" ist eine Durchforstung dringlich erforderlich. Um ihre Rechte nicht zu verlieren, sollten die "Rechter" des Waldes bald die Arbeiten aufnehmen, so der Bürgermeister.

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