Marktschorgast

Hoffen auf Heilkraft

Am gestrigen Feiertag Mariä Himmelfahrt wurden in den katholischen Kirchengemeinden Kräuterbüschel geweiht.
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Kaplan Pawel Hardej besprengte die Kräuterbüschel mit Weihwasser.  Foto: Bruno Preißinger
Kaplan Pawel Hardej besprengte die Kräuterbüschel mit Weihwasser. Foto: Bruno Preißinger

Traditionell findet in den katholischen Kirchengemeinden am Feiertag Mariä Himmelfahrt die Kräuterweihe statt.

Während des gestrigen Festgottesdienstes in der St.-Jakobus-Kirche zu Marktschorgast segnete Kaplan Pawel Hardej die Kräuterbüschel, die die Gläubigen mit in das Gotteshaus gebracht hatten. Über 1000 Jahre alt ist der Brauch, einen Strauß aus heilkräftigen Pflanzen und Blumen zu binden und die Kräuter am Festtag weihen zu lassen.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, nicht nur weil die Pflanzen im Hochsommer die stärkste Heilkraft haben, sondern auch, weil ein Zusammenhang mit dem Marienfest besteht. So berichtet die Legende, dass Apostel das Grab der Mutter Gottes öffneten und statt des Leichnams duftende Kräuter und Blumen fanden.

Nach der Segnung werden die Büschel übrigens getrocknet und aufbewahrt - als Zeichen der Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung. Prei.

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