Burkheim

Höhenniveau wird noch angepasst

Straßenthemen beschäftigen die Burkheimer am stärksten.
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Bei den Zufahrten von der Staatsstraße 2203 zu den Feld- und Waldwegen wären noch einige Höhenangleichungen erforderlich, wurde anlässlich Bürgergespräches in Burkheim angeregt.  Foto: Dieter Radziej
Bei den Zufahrten von der Staatsstraße 2203 zu den Feld- und Waldwegen wären noch einige Höhenangleichungen erforderlich, wurde anlässlich Bürgergespräches in Burkheim angeregt. Foto: Dieter Radziej

Beim Bürgergespräch gab es außer den Versorgungsnetzen der Energieversorger und Straßenthemen keine größeren Anliegen der Ortsbewohner.

Bürgermeister Robert Hümmer (CSU) gab bekannt, dass für die Grundschulsanierung der Förderbescheid der Regierung von Oberfranken bei der Gemeinde Altenkunstadt eingegangen sei. Er wolle dem jedoch nicht vorgreifen. "Die förderfähigen Kosten und der Fördersatz sollen der geplanten Sondersitzung des Gemeinderates vorbehalten bleiben." Unabhängig davon halte er nach wie vor die Sanierung der Grundschule für die sinnvollste Lösung.

Neue Gewerbegebiete nötig

Die Gemeinde Altenkunstadt müsse weiterhin bestrebt sein, gewerblichen Ansiedelungen zu fördern, weshalb in Woffendorf ein neues Gewerbegebiet erschlossen werde, sagt Hümmer. Zu der von Hans-Ludwig Schnapp angesprochenen Breitbandversorgung erläuterte der Bürgermeister den Sachstand, auch unter dem Gesichtspunkt der Fördermittel, und wies hinsichtlich der Empfangsqualität des Mobilfunks darauf hin, dass der neue und rund 50 Meter hohe Sendemast noch in diesem Jahr am Gemeindeberg aufgestellt werden soll. Abschließend erinnerte Hümmer daran, dass unabhängig von der Bürgerversammlung, die nächste stehe am 17. Oktober bevor, und den Bürgergesprächen in Ortsteilen, sich für alle Mitbürger die Gelegenheit biete, Anliegen in der Verwaltung vorzutragen oder die Bürgersprechstunden im Rathaus zu nutzen.

Zur Quelle in Tauschendorf bemerkte der Bürgermeister, dass diese abgeklemmt werden musste, da die Wasserqualität nicht mehr den gesetzlichen Erfordernissen, also den festgelegten Werten, entsprochen habe. Zwar sei der Zusammenschluss mit der Wasserversorgung von Altenkunstadt mittlerweile erfolgt, jedoch sollte man sich mit den Betroffenen nochmals darüber unterhalten, welche Möglichkeiten noch bestehen.

Edwin Kraus erinnerte daran, dass beim Staatsstraßenausbau auch die Zufahrten zu den Feldern und Land- und Forstwirtschaftlichen Wegen dem neuen Straßenniveau angepasst werden sollten; hier wären nach seiner Ansicht noch einige Arbeiten erforderlich.

Auf Grenzsteine achten

Auch kamen aus der Versammlung Hinweise bezüglich der Deckel an den Wasserschiebern bei der Ortsdurchfahrt, Ausbesserungen bei Straßen- und Gehsteigschäden und dass beim Zurückschneiden der Hecken und Sträucher auch, soweit vorhanden, auf Grenzsteine geachtet werden sollte.

Tristan Rinker wies darauf hin, dass bei Regenfällen das Wasser dem Wirtschaftsweg Lohweg vom Kordigast herunterkomme und er regte deshalb an, entsprechende Straßeneinläufe oder Verbesserungen an den parallel verlaufenen Entwässerungsgräben vorzunehmen.

Zur Kenntnis wurde von der Verwaltung genommen, dass mehrfach auf den fehlenden Altglascontainer hingewiesen werden musste. Danach beschloss Hümmer des Bürgergespräch und sicherte zu, die Anliegen zeitnah abzuarbeiten.

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