Trebgast
trebgast.inFranken.de  Der Trebgaster Gemeindeausflug führte ins Zillertal.

Höhenluft geschnuppert

Ins Zillertal führte der Trebgaster Gemeindeausflug, den Zweiter Bürgermeister Albert Kolb organisiert hatte. Das Hotel "Brücke" in Mayrhofen war zunächst Ausgangspunkt für eine kurze Ortsbesichtigung...
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Die Trebgaster an der Talstation der Seilbahn zum Hintertuxer Gletscher  Foto: Dieter Hübner
Die Trebgaster an der Talstation der Seilbahn zum Hintertuxer Gletscher Foto: Dieter Hübner

Ins Zillertal führte der Trebgaster Gemeindeausflug, den Zweiter Bürgermeister Albert Kolb organisiert hatte. Das Hotel "Brücke" in Mayrhofen war zunächst Ausgangspunkt für eine kurze Ortsbesichtigung, bevor mit einem Guide das Tal von Fügen bis nach Tux erkundet wurde.

Die Reisegruppe erreichte rechtzeitig das Landgut "ZapfenHof" in Zell am Ziller, um am Nachmittag die 50 aufwendig geschmückten und herausgeputzten Rinder zu empfangen, die von der Alm kommend wieder in ihr Winterquartier heimkehrten.

Abends begrüßte die örtliche Bürgermeisterin die Trebgaster Delegation und stellte ihre Gemeinde vor. Bürgermeister Werner Diersch revanchierte sich mit einem Gastgeschenk.

Mit dem Alleinunterhalter "Saxl-Schorsch" verbrachte die Gruppe anschließend bei Tanz und Polonaise einen geselligen Abend.

Ein strahlend blauer Himmel animierte die Trebgaster tags darauf dazu, einmal richtig Höhenluft zu schnuppern. Am Ende des Zillertals fuhren sie in Hintertux zunächst mit dem "Gletscherbus 1" zur 2100 Meter hoch gelegenen Sommerbergalm. Als sie in den "Gletscherbus 2" umstiegen und am Tuxer Fernerhaus auf 2660 Meter Höhe die Schneehänge sahen, hatten sie auch für die in der Gondel mitfahrenden Skiläufer Verständnis. Schließlich gehört der Hintertuxer Gletscher als Garant für 365 Tage Schnee im Jahr zu den bekanntesten Skigebieten der Welt.

Einige genossen hier auf der sonnendurchfluteten Terrasse einen Kaiserschmarr'n und einen Viertel Roten. Die anderen bevorzugten den "Gletscherbus 3", der sie bis zum Gletscher und zur "Gefrorenen Wand" auf eine Höhe von 3250 Metern brachte. Bei Sonne und einer Temperatur von zwei Grad hatten die Besucher neben meterhohen Eiswänden eine grandiose Rundumsicht bis hin zum Großvenediger (3662 Meter) - und sie konnten die Skiläufer beobachten, die sich auf der Eiswüste und auf der anspruchsvollen Kaserer- und Olperer-Piste vergnügten. Allerdings blieb ihnen auch hier nicht der drastische Rückgang des Gletschers in den letzten Jahren verborgen. Mit vielen neuen Eindrücken trat die Gruppe den Heimweg an und freut sich bereits auf den nächsten Ausflug. Dieter Hübner

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