Forchheim
Bundesverdienstkreuz

Höchste Anerkennung für Grögers Wirken

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hat gestern Abend im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an sieben...
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Maria Gröger vom Hospizverein Forchheim hat das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Foto: FT-Archiv
Maria Gröger vom Hospizverein Forchheim hat das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Foto: FT-Archiv

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) hat gestern Abend im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an sieben engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Schwaben, Oberfranken und der Oberpfalz ausgehändigt - darunter auch die Forchheimerin Maria Gröger.

Huml betonte anlässlich der feierlichen Verleihung in Schloss Seehof in Memmelsdorf bei Bamberg: "Der Bundesverdienstorden ist die höchste Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Auszeichnung werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise für andere Menschen einsetzen. Sie sind Vorbilder, an denen wir uns orientieren können, und stehen beispielhaft für das soziale Gesicht unseres Landes. Sie sind Helden unserer Zeit." Huml betonte, dass Idealismus und persönliches Engagement eine aktive Bürgerschaft ausmachten. "Die aktuellen Herausforderungen zeigen, dass wir weiter an einem friedlichen Miteinander bauen müssen. Die Arbeit an einem funktionierenden Gemeinwesen hört niemals auf."

Führend in Oberfranken

Maria Gröger wurde für die ehrenamtliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in Forchheim ausgezeichnet. Als Gründungsmitglied des Hospizvereins für den Landkreis habe sie ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut und sei unter anderem auch für die Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen und -begleiter verantwortlich. Dank ihres Einsatzes sei der Verein führend in Oberfranken bei der Umsetzung des seit 2015 in Kraft getretenen Hospiz- und Palliativgesetzes. Zahlreiche Kooperationsverträge mit Ärzten und Pflegeeinrichtungen zeugten davon. red

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