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Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadt ruft "Helau"

Sie trotzten dem Nieselregen: 30 Gruppen haben sich mit ihren Wagen von den Aischwiesen durch die Innenstadt geschlängelt.
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Franziska Rieger Kurz nach 14 Uhr startete gestern das närrische Treiben auf den Aischwiesen. Dann schlängelte sich der Zug über die Aischbrücke zum Marktplatz, vorbei an hunderten Zuschauern, die am Straßenrand mitfeierten und Süßigkeiten sammelten. Zum siebten Mal organisierte die Stadt den Faschingsumzug. Susanne Gabler von der Fortuna Kulturfabrik und Bürgermeister Gerald Brehm (JL), mit Cowboy-Hut, sorgten auf der Tribüne am Marktplatz für Stimmung und heizten den Zuschauern ein.

Stark vertreten waren die Höchstadter Vereine, Schulen und Kindergärten. Lokale Themen griffen die Narren mit ihren Mottowagen nur wenige auf: Der TC Höchstadt übte Kritik am maroden Zustand der Aischtalhalle ("Bei Regen tropft's in allen Ecken, ist die Halle noch zu retten?"), der Kellerbergverein forderte den lange versprochenen Shuttlebus zum Aischpark-Center ("Wer vom APC ins Städla muss - der lafft net, der nimmt den Schattlbus"), die SPD Höchstadt vermisst die "Shopping-Meile", die es früher durchaus in der Hauptstraße gab. Das Dauerthema Umweltschutz ging auch am Höchstadter Gaudiwurm nicht vorbei: "Brennholz Köberlein" ging mit einem Kreuzfahrtschiff auf Jungfernfahrt ("unten hui und oben pfui"). Schlusslicht war wie in den Vorjahren Josef Lenz, der Umweltaktivistin Greta Thunberg auf die Schippe nahm. Alle Narren, die nach dem Zug noch nicht genug hatten, konnten auf dem Marktplatz mit Livemusik von "Wendengugge" und Partymusik mit DJ Fabian Vangelis weiterfeiern.

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