Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadt bald in neuem Licht

Im kommenden Jahr soll eine moderne Beleuchtung für mehr Glanz in der Innenstadt sorgen. In der "Höchstadter Weihnachtszeitung" gibt es Gedanken zum Advent und viele Geschenkideen.
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Schon im nächsten Jahr soll eine neue Weihnachtsbeleuchtung die Höchstadter Hauptstraße schmücken. Fotos: Christian Bauriedel (oben)/Evi Seeger (unten)
Schon im nächsten Jahr soll eine neue Weihnachtsbeleuchtung die Höchstadter Hauptstraße schmücken. Fotos: Christian Bauriedel (oben)/Evi Seeger (unten)
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Wird Höchstadt zu einer klassischen Weihnachtsstadt? Bürgermeister Gerald Brehm und Stadtmarketing-Manager Thomas Oppelt hätten nichts dagegen. Es weihnachtet jedenfalls sehr in der Perle des Aischgrunds. Oder wie Brehm es bei einem Pressegespräch ausdrückte: Höchstadt ist fit für Weihnachten!
Schon vor dem ersten Advent ist die Stadt mehr denn je auf das Fest eingestellt. Wie sehr, darüber gibt die neu aufgelegte "Höchstadter Weihnachtszeitung" detailliert Auskunft. Sie wird mit dem Amtsblatt am Freitag an alle Haushalte verteilt. Obwohl das Heft durch die Anzeigen der Gewerbetreibenden finanziert wurde, ist es keine reine Werbezeitschrift. "Sie soll vielmehr Lust machen auf die Stadt", sagt Brehm.


Interview mit dem Christkind

Interviews mit dem Höchstadter Christkind und Ali Arabi, der seit 14 Jahren den Christbaum auf dem Marktplatz schmückt, sind darin zu finden. Ebenso Gedanken zur Weihnacht von den Geistlichen beider Konfessionen und eine "Philosophie am Karpfenteich" von Dieter Gropp. Dazu gibt es Geschenktipps aus dem speziellen Angebot der Gewerbetreibenden und das volle Programm, das im Rahmen des Weihnachtsmarktes geboten wird.
Am Freitag, 8. Dezember, wird der Weihnachtsmarkt um 18 Uhr mit dem Prolog des Christkinds sowie Liedern des Posaunenchors und des Spielmannszugs eröffnet. Spätestens dann sollen vor den Geschäften Christbäume die Innenstadt zum Leuchten bringen. Bereits am morgigen Freitag um 9 Uhr werden auf dem Marktplatz Bäume an die 34 Gewerbetreibenden der Innenstadt verteilt, die sie dann ganz individuell schmücken und vor ihren Geschäften aufstellen sollen.
Bis zum 17. Dezember gibt es auf dem Weihnachtsmarkt musikalische und tänzerische Darbietungen von Schulen und Kindergärten, Kutschfahrten rund um den Marktplatz und fast täglich um "5 nach 5" Besinnung auf dem Kirchplatz von Sankt Georg.
Am Freitag, 15. Dezember, wird um 17 Uhr in der Spitalkirche der Höchstadter Krippenweg eröffnet. Die "Himmelswerkstatt", erstmals unter der Ägide der Stadt, hält für den 16. Dezember Mitmach-Aktionen und Verlosungen für Kinder in den Geschäften der Innenstadt bereit. Als Preise winken Gutscheine für Eisstadion, Hallenbad und Einzelhandel.


Friseur zaubert Engellocken

Daneben gibt es Foto- und Autogrammstunden mit dem Christkind, Engellocken beim Friseur, Weihnachtsgeschichten und weihnachtliche Stadtführungen.
Dankbar ist Bürgermeister Brehm den Geschäftsleuten, dass sie trotz bekannter Unsicherheit wegen des kommenden Aischparkcenters beim Stadtmarketing mitgemacht haben. Wenn 2018 "genau in die Weihnachtszeit hinein" das Center eröffnet wird, soll sich Höchstadt insgesamt als ein großes Einkaufszentrum präsentieren. Das Ziel sei eine "sinnvolle Vernetzung mit der Innenstadt", die insbesondere durch das Angebot von Shuttle-Bussen erreicht werden soll, hofft das Stadtoberhaupt.


Künftig mit Weihnachtsmeile

Aber damit ist die Höchstadter Weihnacht noch lange nicht zu Ende gedacht: Im nächsten Jahr sollen die Aktivitäten ausgebaut und neue Projekte angegangen werden, wie Brehm erläuterte. Dann soll Höchstadt nicht nur - wie bisher - eine Kulturmeile haben, sondern eine Weihnachtsmeile dazubekommen. Sie soll mit kleinen thematischen Märkten vom Kellerberg über die Innenstadt bis zu Fortuna und Aischparkcenter führen.
Schon zu Beginn des neuen Jahres soll mit der Planung für 2018 begonnen werden. So hat die alte Weihnachtsbeleuchtung heuer ihren letzten Auftritt. Im nächsten Jahr wird eine neue Weihnachtsdekoration Höchstadts Straßen festlich erstrahlen lassen. Um für 2018 neue Ideen zu generieren, soll ein Arbeitskreis gebildet werden. Die Beteiligung der Bürger ist dabei ausdrücklich erwünscht.

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