Mitwitz
mitwitz.inFranken.de  Die Wehr blickt auf ihr Jubiläumsjahr zurück.

Hochwasser forderte

Vorsitzender Uli Pöhlmann blickte in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mitwitz auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. Neben zahlreichen Einsätzen und Übungen konnte die 100. Gruppe der Feu...
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Vorsitzender Uli Pöhlmann blickte in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Mitwitz auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr zurück. Neben zahlreichen Einsätzen und Übungen konnte die 100. Gruppe der Feuerwehr Mitwitz die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" mit Erfolg ablegen.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Uli Pöhlmann auf die verschiedensten Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Im Mittelpunkt standen hier die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr. Sowohl beim Festwochenende am ersten Juni-Wochenende wie auch bei der Schauübung im September oder dem Festkommers im November konnte die Wehr zahlreiche Gäste und Interessierte begrüßen. Besonders wird den Teilnehmer des Festkommers die Moderation von Stefan Urban, Waldemar Fischer und Matthias Weber in Erinnerung bleiben.

Kommandant Matthias Weber berichtete von 39 Übungen und 61 Einsätzen der Mitwitzer Wehr, in der insgesamt 47 aktive Feuerwehrmänner und -frauen sowie fünf Jugendliche Dienst leisten. Allein 33 Einsätze hatte die Wehr im Zusammenhang mit Hochwasser und Starkregen zu bewältigen. Hier zeigte sich, dass eine gute Einsatzorganisation die Hilfe für den Bürger beschleunigt. Neben verschiedenen Bränden musste die Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Mitwitz und Kaltenbrunn ausrücken. Hier war ein Lkw mit einem Bus kollidiert und der Lkw-Fahrer musste aus seinem Führerhaus befreit werden.

Kommandant Weber freute sich, dass am 12. Oktober die 100. Gruppe der Wehr das Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" abgelegt hat. Weber dankte den Aktiven, die bei den Einsätzen und Übungen rund 2000 Stunden ehrenamtlich für die Bevölkerung leisteten.

Neues Mehrzweckfahrzeug

Kommandant Weber freute sich auch darüber, dass im letzten Jahr das angeschaffte Mehrzweckfahrzeug in Dienst gestellt werden konnte. Eine Anschaffung, die vorwiegend dem Transport von Einsatzkräften und dem Aufbau einer Einsatz- und Führungsstelle dient.

Jens Schultheis, verantwortlich für die Aus- und Fortbildung im Bereich der technischen Hilfeleistung gab in seinem Rückblick auch einen Ausblick auf das Jahr 2019. Hier ist wieder angedacht, am landkreisweiten Ausbildungstag mit zahlreichen praktischen Übungen, koordiniert von der Kreisbrandinspektion, teilzunehmen. Hier können die Aktiven an diversen Schrottfahrzeugen den realen Einsatz von Rettungsgeräten trainieren.

Jugendwart Michael Renner freute sich, dass die Jugendfeuerwehr, bestehend aus vier Mitgliedern, wieder sehr aktiv war. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Jugendlichen neben den Übungen mit der Aktiven Mannschaft noch annähernd 150 Stunden zusätzliche Ausbildung bzw. allgemeine Jugendarbeit leisten.

Hervorzuheben ist hier unter anderem das jährliche Ferienprogramm, bei dem die Jugendfeuerwehr interessierte Gleichaltrige aus der Marktgemeinde mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut macht. Der Umgang mit einem Feuerlöscher oder der Einsatz eines Wasserwerfers sind immer wieder Momente, die den Teilnehmern unvergesslich bleiben.

Für 2019 plant die Jugendfeuerwehr unter anderem einen Ausflug ins Freizeitland "Atlantis" bei Leipzig, die Teilnahme am Kreisleistungsmarsch in Hesselbach sowie die Leistungsprüfung der Deutschen Jugendfeuerwehr und das Bayerische Leistungsabzeichen.

Bürgermeister Hans Peter Laschka dankte der Wehr für ihr unermüdliches Arbeiten und Wirken, im kulturellen Bereich von Mitwitz wie auch im aktiven Schutz der Bevölkerung. Ein Engagement, das nicht wegzudenken und vor allem nicht zu bezahlen sei. Nur gemeinsam, so Laschka, könnten die Marktgemeinde Mitwitz und die Feuerwehren die Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz meistern. Insofern freue es ihn auch, dass er mitteilen konnte, dass in diesem Jahr die drei Feuerwehrtore des Gerätehauses erneuert und somit dem Stand der Technik angepasst würden. red

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