Sand am Main

Hochburg der CSU

Der Ortsverband Sand feierte sein 50-jähriges Bestehen.
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Staatssekretär a. D. Albert Meyer (rechts) war so sehr von der hervorragenden Jubiläumsfeier beeindruckt, dass er spontan das Wort ergriff und an den Ortsvorsitzenden Gerhard Zösch eine Geldspende überreichte.
Staatssekretär a. D. Albert Meyer (rechts) war so sehr von der hervorragenden Jubiläumsfeier beeindruckt, dass er spontan das Wort ergriff und an den Ortsvorsitzenden Gerhard Zösch eine Geldspende überreichte.
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"Da geht mir sofort das Herz auf", sagte Staatssekretär Gerhard Eck in Bezug auf das Frankenwappen, das im Hotel/ Weingut Goger nahe dem Eingang hängt. Sofort wohl und gut aufgehoben fühlte sich das Kabinettsmitglied beim 50. Jubiläum des CSU-Ortsverbands in Sand. Im vollen Romantiksaal des Gasthauses hob Eck bei seiner Festrede Franken als ein starkes Stück Bayern hervor.

Gestartet als eines der ärmsten Bundesländer, verfüge Bayern jetzt über beste Finanzen und werde bis zum Jahr 2030 sogar schuldenfrei sein, hob der Innen-Staatssekretär aus dem nahen Pusselsheim hervor. Die nachfolgenden Generationen hätten in Bayern, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, alle Möglichkeiten, die Zukunft nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Gleichwohl müsse für das Staatssystem Demokratie ständig gekämpft werden, und er bewundere alle, die sich dafür einsetzen und einer demokratischen Partei angehören.

Landtagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel hob drei Sander Persönlichkeiten hervor. Willibald Selig habe nicht nur für Sand viel getan, sondern war auch über 25 Jahre als Schatzmeister eine zuverlässige und feste Stütze des Kreisverbandes. Auch den bereits verstorbenen Altbürgermeister und Ehrenbürger Franz Blasl würdigte Vogel als einen, der Sand vorangebracht habe. In der Einwohner-/Mitglieder-Relation stehe Sand an der Spitze aller Ortsverbände im Landkreis, erklärte der Kreisvorsitzende. Dafür sprach er seinen Dank und Anerkennung gegenüber dem langjährigen Ortsvorsitzenden Gerhard Zösch aus, der es schaffte, die Mitgliederzahl von einst 55 auf 104 nahezu zu verdoppeln: "Gerhard Zösch ist ein großes Vorbild für alle anderen Ortsvorsitzenden."

Den Beweis, dass der CSU-Ortsverband Sand nicht müde wird, neue Mitglieder zu gewinnen, erbrachte Zösch noch am Jubiläumsabend. Mit Elisabeth Goger, Edeltraud Schnapp, Marcel Schmitt, Sebastian Gocker und René Mühlfelder unterzeichneten fünf neue Mitglieder vor den versammelten Festbesuchern ihren Mitgliedsantrag.

Stolz zeigte sich Zösch auch, eine ganze Reihe Ehrungen vornehmen zu dürfen. Neben den Mitgliedern, die zehn, 20, 35, 40 und 45 der CSU angehören, freute sich der Ortsvorsitzende besonders über die Gründungsmitglieder, die 1969 die CSU in Sand aus der Taufe hoben. Clemens Scheuring, Ernst Albert, Engelbert Pscheidl, Karl-Heinz Mahr, Berthold Klauer, Hugo Ackermann, Marianne Klauer und Emil Mahr versammelten sich vor 50 Jahren, um ihr politisches Engagement im Ortsverband einbringen zu können. Clemens Scheuring war zuvor schon zehn Jahre Mitglied im CSU-Ortsverband Zeil, so dass der Senior sogar auf eine Mitgliedschaft von 60 Jahren zurückblicken kann.

Der Rote bei den Schwarzen

Dass in Sand die Uhren anders ticken als in anderen Gemeinden, zeigte sich auch dadurch, dass SPD-Bürgermeister Bernhard Ruß persönlich den CSU-Ortsverband zu seinem Jubiläum beglückwünschte. Das Gemeindeoberhaupt lobte das parteiübergreifende Miteinander im Gemeinderat, um vernünftige Lösungen zum Wohle der Bürger zu finden. Bei der Übergabe einer Geldspende an den Ortsverband wünschte Ruß sich augenzwinkernd, dass sie nicht gerade für Wahlplakate ausgegeben werde.

Geehrt wurden für zehn Jahre Zugehörigkeit: Rainer Kraus, Klaus Schneider, Stephanie Böllner, Michael Zösch, Klaus Ullrich, Ute Lutz, Jürgen Hofmann, Frank Mahr, Detlef Wittig, Harald Ullrich, Florian Zösch, Manuel Storch, Mathias Mitrach, Helmut Scharbert, Bernhard Ackermann, Bernhard Mahr, Rainer Mahr, Matthias Flachsenberger, Frank Göhring, Karl-Heinz Mahr, Melanie Hobelmann und Lisa Sünkel. Für 20 Jahre: Maria-Elisabeth Schmitt und Franz-Josef Zösch. Für 35 Jahre: Franz Hofmann, Willi Hofmann, Werner Stumpf, Detlef Schmitt, Thomas Selig, Alfred Schmitt und Manfred Wittig. Für 40 Jahre: Edwin Zösch und Siegfried Krines. Für 45 Jahre: Rudi Russ und Karl Seifert. 50 Jahre: Ernst Albert, Engelbert Pscheidl, Karl-Heinz Mahr, Berthold Klauer, Hugo Ackermann, Marianne Klauer und Emil Mahr. Und für 60 Jahre: Clemens Scheuring.

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