Bamberg

Hilfe für junge Gründer

Wollen sich Studenten, Mitarbeiter und Alumni der Universität Bamberg selbstständig machen oder ein eigenes Unternehmen gründen, hat sie bislang vor allem eine Ansprechpartnerin beraten. Das ändert si...
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Wollen sich Studenten, Mitarbeiter und Alumni der Universität Bamberg selbstständig machen oder ein eigenes Unternehmen gründen, hat sie bislang vor allem eine Ansprechpartnerin beraten. Das ändert sich ab dem Frühjahr 2020: Die Universität erweitert ihre Beratungs- und Servicestrukturen für Gründungsvorhaben deutlich. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gab jetzt in Berlin bekannt, dass die Otto-Friedrich-Universität zu den 142 Hochschulen gehört, die im Programm "Exist-Potenziale" gefördert werden.

Die Universität Bamberg hat Mittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro im Förderschwerpunkt "Potenziale heben" beantragt, der es kleinen und mittleren Hochschulen ermöglicht, gründungsfördernde Strukturen aufzubauen. "Langfristig wollen wir die Universität als zentrale Entwicklerin von wissenschaftsbasierten Geschäftsideen in der Region etablieren", berichtet Universitätspräsident Prof. Godehard Ruppert in der Pressemitteilung der Hochschule.

"Unsere Stärke ist, dass wir in den letzten Jahren ein umfassendes Netzwerk mit den wichtigsten gründungsorientierten Partnern in der Region und innerhalb der Universität aufgebaut haben", so Henriette Neef, Beauftragte für Wissenstransfer und Existenzgründung an der Universität Bamberg. Durch die Kooperationen konnte sie vielfältige Unterstützungsmaßnahmen anbieten, etwa Gründersprechstunden oder auch Seminare und Workshops für Gründungsinteressierte. Innerhalb von zwei Jahren haben rund 300 Personen solche Qualifizierungs- und Beratungsangebote besucht. Fünf zusätzliche Mitarbeiter werden in den kommenden vier Jahren unterschiedliche Maßnahmen einführen. Mentoren begleiten mit erfolgversprechenden Geschäftsideen. red

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