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Judo

Heyder wechselt die Fronten

Judoka Max Heyder wird ab der kommenden Bundesliga-Saison für den TSV Abensberg auf der Matte stehen. Der Leichtgewichtler des Judoclubs Naisa, der der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Bereits...
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Max Heyder Foto: privat
Max Heyder Foto: privat

Judoka Max Heyder wird ab der kommenden Bundesliga-Saison für den TSV Abensberg auf der Matte stehen. Der Leichtgewichtler des Judoclubs Naisa, der der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei angehört, hatte seit 2015 erfolgreich dessen Lokalrivalen München-Großhadern unterstützt, mit dem er 2015 deutscher Meister und 2016 deutscher Vizemeister wurde.

Im Bundesliga-Halbfinale im vergangenen November gelang Heyder mit dem Ippon-Sieg im Golden Score über die deutsche Nr. 1 der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm, den zweifachen WM-Teilnehmer Moritz Plafky (Platz 24 der Weltrangliste), eine kleine Sensation, was im Judomagazin vom Januar mit einem doppelseitigen Foto gewürdigt wurde, auf dem Heyder jubelnd neben dem am Boden liegenden und konsternierten Favoriten von seinen Teamkollegen beklatscht wird.

Wenig später kam für Heyder die enttäuschende Nachricht: Der TSV München-Großhadern zieht sich aus der Bundesliga zurück, zum einen aus Kostengründen, zum anderen, um die Belastung und daraus resultierende Verletzungen der Bundeskaderathleten zu verringern. Für Heyder, der künftig sogar zusätzlich für eine österreichische Bundesligamannschaft an den Start gehen wird, hielt die Enttäuschung allerdings nicht lange an. Aus einer Reihe von Angeboten anderer namhafter Bundesligavereine entschied er sich schon wegen der räumlichen Nähe für den 20-fachen deutschen Meister und siebenfachen Europacup-Sieger aus Niederbayern. Vor dem Saisonstart wird Heyder bereits am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Bad Cannstatt gefordert sein, wo er im Vorjahr Vizemeister wurde. red

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