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Oberhaid

Heyder überzeugt

Der Kämpfer des JC Naisa belegt bei der U23-Europameisterschaft den siebten Platz.
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Starker Ansatz von Max Heyder (vorne) gegen den Rumänen Bors Dumitrescu Foto: Horst Geiger
Starker Ansatz von Max Heyder (vorne) gegen den Rumänen Bors Dumitrescu Foto: Horst Geiger
Bei der U23-Europameisterschaft der Judoka in Podgorica/Montenegro belegte Max Heyder (bis 60 kg) vom JC Naisa den guten siebten Platz. Für Trainer Ralf Matusche war es die beste Saisonleistung seines 20-jährigen Athleten, der im kommenden Jahr noch einmal die Chance hat, sich für die U23-Europameisterschaften zu qualifizieren.
Heyder traf in der ersten Runde auf den Rumänen Lucian Bors Dumitrescu, gegen den er in der regulären Kampfzeit durch eine Verwarnung (Shido) in Führung ging. Die Entscheidung zugunsten Heyders fiel im "Golden Score" durch eine weitere Verwarnung seines Kontrahenten. In Runde 2 traf er auf den EJU-Ranglistendritten der Männer und Gewinner des European Cups der Männer in Bratislava, David Starkel aus Slowenien. Die intensive Begegnung gestaltete sich zunächst ausgeglichen, ohne dass einer der beiden einen Vorteil erzielen konnte. Im "Golden Score" setzte sich Heyder schließlich nach über sieben Minuten Kampfzeit mit Ippon für einen Fußwurf (Sasae-tsuri-komi-ashi) durch und zog ins Viertelfinale ein.
Hier traf Heyder auf den späteren Europameister Gamzat Zairbekov aus Russland, der eine mittlere Wertung (Waza-ari) für einen Schenkelwurf über die Zeit brachte und Heyder damit in die Trostrunde verwies. Die dortige vorzeitige Niederlage gegen den Ukrainer Artem Lesyuk durch Haltegriff bedeutete im Ergebnis den achtbaren siebten Rang. red
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