Herzogenaurach
Abschlussprüfung

Herzogenauracher Realschüler erzielen rekordverdächtige Ergebnisse

"Ihr seid starke Finisher!" beglückwünschte Schulleiter Ulrich Langer die Absolventen bei der feierlichen Verabschiedung der zehnten Klassen der Realschule Herzogenaurach. Die festlich geschmückte Hei...
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Die besten Absolventen mit Gratulanten (v. l.): Jasmin Ahmed, Tabea Seitz, Malin Zerbo und Annika Estepp (Notendurchschnitt 1,18), Bürgermeister German Hacker, Landrat Alexander Tritthart, Sophia Lerach (Notendurchschnitt 1,09), Ulrich Langer und Mario Mirsberger (Notendurchschnitt 1,17) Foto: Pascale Ferry
Die besten Absolventen mit Gratulanten (v. l.): Jasmin Ahmed, Tabea Seitz, Malin Zerbo und Annika Estepp (Notendurchschnitt 1,18), Bürgermeister German Hacker, Landrat Alexander Tritthart, Sophia Lerach (Notendurchschnitt 1,09), Ulrich Langer und Mario Mirsberger (Notendurchschnitt 1,17) Foto: Pascale Ferry

"Ihr seid starke Finisher!" beglückwünschte Schulleiter Ulrich Langer die Absolventen bei der feierlichen Verabschiedung der zehnten Klassen der Realschule Herzogenaurach. Die festlich geschmückte Heinrich-Lades-Halle war bis auf den letzten Platz mit schick herausgeputzten Schülern und ihren Eltern besetzt.

Von 183 Prüflingen aus sieben Klassen haben nur sechs nicht bestanden. Es gab herausragende Ergebnisse. 36 Schüler, davon 29 Mädchen, hatten einen Einserschnitt - das gab es noch nie in der Geschichte der Realschule. Eine Klasse erreichte in Französisch einen Notendurchschnitt von 1,6.

Wie bereits im vergangenen Jahr gingen die Jahrgangs-Bestnoten fast ausnahmslos an junge Frauen. Den dritten Platz mit einem Notendurchschnitt von 1,18 teilten sich gleich vier Mädels: Jasmin Ahmed, Annika Estepp, Tabea Seitz und Malin Zerbo. Platz zwei ging an Mario Mirsberger, der einzige junge Mann unter all den erfolgreichen Damen, mit einem Notendurchschnitt von 1,17. Einsame Spitzenreiterin mit einer fast glatten Eins (1,09) ist Sophia Lerach. Die Absolventen beschreiten von an nun unterschiedliche Wege. 70 von ihnen beginnen eine Ausbildung. 55 wollen an der Fachoberschule (FOS) weiterlernen. Weitere 18 haben sich für ein Gymnasium entschieden. An einer Fachschule oder Fachakademie werden 15 Absolventen ihre Ausbildung vervollkommnen. Die verbleibenden Schüler gehen entweder ins Ausland, absolvieren ein berufsvorbereitendes Jahr und einige wenige wiederholen die zehnte Klasse.

Mit Urkunden wurden die Sonderleistungen der Schüler gewürdigt, von denen einige recht aufgeregt waren, auf der Bühne im großen Saal der Heinrich-Lades-Halle zu stehen. Etliche von ihnen engagierten sich als Schülerlotse, Schulsanitäter, Streitschlichter, in der Kinder-Basketball-Mannschaft oder in der Schulband. Mit herzlichen Worten ihrer Klassenlehrer und unter den Augen ihrer mit Smartphone filmenden Eltern wurden die jungen Leute ins weitere Leben verabschiedet. Diese ließen sich nicht lumpen und bedankten sich ihrerseits mit Blümchen und Bierchen bei ihrem Lehrpersonal.

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