Herzogenaurach
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Herzogenauracher helfen im Heiligen Land

Einer Gruppe um Ursula Fröhlich in Herzogenaurach lässt die Lebenssituation der nicht-israelischen Bevölkerung im Heiligen Land keine Ruhe. Auch in diesem Jahr konnte sie eine Spende in Höhe von 6600 ...
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Ursula Fröhlich (r.) übergab den symbolischen Spendenscheck an Schwester Ruth Reißig. Foto: Manfred Welker
Ursula Fröhlich (r.) übergab den symbolischen Spendenscheck an Schwester Ruth Reißig. Foto: Manfred Welker

Einer Gruppe um Ursula Fröhlich in Herzogenaurach lässt die Lebenssituation der nicht-israelischen Bevölkerung im Heiligen Land keine Ruhe. Auch in diesem Jahr konnte sie eine Spende in Höhe von 6600 Euro an Schwester Ruth Reißig von der Congregatio Jesu (ehemals Maria-Ward-Schwestern) in Bamberg überreichen. Sie wird das Geld an unterschiedliche Projekte im Heiligen Land weitergeben.

Wie immer war Schwester Ruth positiv überrascht, dass die Aktiven in Herzogenaurach es auch in diesem Jahr geschafft haben, eine derart große Summe für die Kinder in Bethlehem zusammenzubekommen. Um dieses Geld zu sammeln, fanden in Herzogenaurach wieder zahlreiche Aktionen statt. Wie jedes Jahr haben sich Betti Kräck, Maria Hirdina, Elise Brandl, Anneliese Erhardt, Agnes Scheer, Maria Sautner und Ursula Fröhlich wieder vieles einfallen lassen, was zum Verkauf angeboten werden konnte.

Verregneter Weihnachtsmarkt

Allerdings waren die Voraussetzungen in diesem Jahr beim Herzogenauracher Weihnachtsmarkt nicht so gut wie in den Jahren zuvor. Es regnete am zweiten Adventswochenende durchgehend von Donnerstag bis Sonntag, so dass nur wenige Menschen den Markt besuchten und hierbei ein großes Minus zu verzeichnen war. Aus dem Heiligen Land wurden sechs Päckchen mit Kunstwerken aus Olivenholz versandt, wovon die letzten erst kurz vor dem Weihnachtsmarkt ankamen, obwohl sie bereits Anfang September bestellt worden waren.

Erworben werden konnten die Kunstwerke dann über die gesamte Adventszeit beim festlichen Konzert, nach den Gottesdiensten im Liebfrauenhaus, in der Pfarrei St. Josef in Niederndorf und in St. Marien in Haundorf. Wobei die Haundorfer ein besonderes Faible für die kleinen Kunstwerke zeigten. Angefertigt werden diese von einheimischen Schnitzern im Heiligen Land, die dadurch ihren Lebensunterhalt aufbessern können und in ihrem Land eine Zukunft haben.

Der Erlös aus dem Verkauf wurde noch durch Spenden aufgestockt. Aus dem Nachlass von Schwester Margarita Schleid wurden 1000 Euro von der Familie Betti Kräck dazu gestiftet, 500 Euro steuerte der Seniorentanzkreis der Stadt Herzogenaurach mit Gudrun Müller bei, 200 Euro die Rosenkranzbeter in Herzogenaurach durch Rudolf Sichelstiel.

Das an Schwester Ruth übergebene Geld kommt in diesem Jahr folgenden Institutionen zugute: der Schmidtschule in Jerusalem, Crèche de la famille in Bethlehem, den Schwestern Thoma und Klara in Emmaus, dem Caritas Baby Hospital in Bethlehem sowie der Grace Kudsieh Armenkasse in Jerusalem. Manfred Welker

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