Burgpreppach

Hermann Niediek tritt wieder an

Die CSU Burgpreppach stellt sich einhellig hinter den Bürgermeister. Er kann eine beachtliche Erfolgsbilanz vorweisen.
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Hermann Niediek hat noch viel vor im Amt. Er will Bürgermeister von Burgpreppach bleiben. Foto: Simon Albrecht/Archiv
Hermann Niediek hat noch viel vor im Amt. Er will Bürgermeister von Burgpreppach bleiben. Foto: Simon Albrecht/Archiv

Eckehard Kiesewetter Streitbar und unbequem ist er, aber auch beachtlich erfolgreich. In fünf Jahren als Bürgermeister hat Hermann Niediek in Burgpreppach vieles bewegt, und er will, wie er immer wieder bekundet, unbedingt weitermachen.

Jetzt ist es offiziell, dass er wieder antreten wird, denn bei der Nominierungsversammlung hat der CSU-Ortsverband den 55-jährigen Geflügelzüchter aus Birkach förmlich zu seinem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im kommenden März erkoren.

Niediek erhielt 100-prozentige Rückendeckung - von einer derartigen Quote konnte CSU-Chef Markus Söder bei seiner Wiederwahl vor einigen Tagen nur träumen. Dazu ist allerdings anzumerken, dass gerade mal 18 Mitglieder und dazu einige Gäste ins Gasthaus Rädlein nach Ibind gekommen waren, um die Nominierung offiziell zu machen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Zuvor schon hatte Niediek, der 2014 in einer Stichwahl gut 60 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinigt hatte, bei verschiedensten Anlässen bekundet, dass Aufhören für ihn kein Thema sei. Er will Begonnenes fortführen. Beim Blick auf seine Bilanz gilt es zu bedenken, dass sein Vorgänger Karl-Heinz Denninger (Gemeinwohl) vor seinem Rücktritt 2014 vor allem durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht hatte und der Markt Burgpreppach nicht gerade rosig dastand.

Den Markt vorangebracht

Seither ist es Niediek gelungen, eine Reihe von Projekten anzukurbeln, stattliche Fördersummen zu sichern und einiges für den Markt und die Ortsteile zu bewegen. Die Umgestaltung des Ortskerns von Burgpreppach samt Einrichtung eines Dorfladens, die Erneuerung der Ortsdurchfahrten in Üschersdorf und Leuzendorf oder aktuell die Dorferneuerung in Hohnhausen und die Rathaussanierung in Burgpreppach seien beispielhaft genannt.

"Ich würde es sehr bedauern, wenn ich jetzt aufhören müsste", sagte Niediek bei der CSU-Versammlung, denn noch stünden etliche Vorhaben auf seiner Agenda und wichtige Kontakte seien geknüpft. Er sprach - auch dies eine positive Veränderung im Marktgemeinderat von Burgpreppach - von großem Einvernehmen, denn die meisten Entscheidungen habe das Gremium einstimmig gefällt. Auf die Rückendeckung der Gemeinsamen Liste Burgpreppach (GLB) habe er stets bauen können, sagte Niediek, der auch auf der Kreistagsliste der CSU kandidiert. Dort wurde er auf Platz 29 gesetzt.

Lob für sein Wirken erhielt Niediek von Landrat Wilhelm Schneider, der als Wahlleiter so gut wie keine Arbeit hatte. Allgemein würdigte er die Tätigkeit der ehrenamtlichen Bürgermeister im Landkreis, die zwar kleinere Kommunen vertreten als die hauptamtlichen, dabei aber ähnlichen Anforderungen gerecht werden müssten. Und dies nebenher. Als früherer Bürgermeister der Nachbargemeinde Maroldsweisach kenne er das Pensum nur zu gut. Aus der Warte des Landrats attestierte er Niediek, dass sich in Burgpreppach in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich viel getan habe. Der Markt könne eine intakte Infrastruktur aufweisen.

Sechs bis acht Stunden sei er täglich mit seinem Ehrenamt beschäftigt, hatte der gebürtige Westfale Niediek, nebenher auch noch Familienvater, bei einer früheren Gelegenheit erklärt. Dazu komme die Arbeit auf dem Geflügelhof, so dass für Hobbys wie das Angeln und das Musikhören kaum mehr Zeit bleibe. Urlaub sei für ihn rar. Trotzdem erfahre er viel Freude im Bürgermeisteramt.

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