Bamberg
Gassenspiel

Herbergssuche birgt mancherlei Überraschungen

"Die Herbergssuche zu Bamberg" verknüpft die bekannte Weihnachtsgeschichte mit der Bamberger Stadtheiligen Kunigunde und ihren Legenden. Das neue Gassenspiel der Stadtschauspiele von Christine Hartnag...
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Auf Herbergssuche in der Altstadt Foto: p
Auf Herbergssuche in der Altstadt Foto: p

"Die Herbergssuche zu Bamberg" verknüpft die bekannte Weihnachtsgeschichte mit der Bamberger Stadtheiligen Kunigunde und ihren Legenden. Das neue Gassenspiel der Stadtschauspiele von Christine Hartnagel und Peter Rank wird kulinarisch abgerundet durch Bamberger Bier, versüßt mit Weihnachtsgebäck, erwärmt durch Glühwein und bleibt überraschend mit einer kleinen Bamberger Spezialität. Die Premiere findet am heutigen Freitagabend um 18.30 Uhr statt. Gespielt wird bis 5. Januar jeden Freitag um 18.30 Uhr und sonntags um 15 Uhr.

Die Geschichte: Katharina, Bamberger Humsera und allseits bekannte "Schwertgoschn", kennt sich bestens aus mit Bamberger Spezialitäten und Bamberger Stadtheiligen. Doch selbst sie ist sprachlos, als die heilige Kunigunde beschließt, ihr Patronat für Schwangere wörtlich zu nehmen. Kunigunde nutzt den Zauber der Weihnacht, steigt von ihrem Sockel und schon befindet sich Katharina mitten in einer turbulenten Herbergssuche. Und das im Weltkulturerbe in der Vorweihnachtszeit - ein heikles Unterfangen!

Bärbeißige Wirtsleute schicken die Herbergssuchenden weiter, der hektische Pfarrer verweist auf das Armenhaus. Auch Bamberger Bier und Weihnachtsplätzchen für das Publikum helfen da nicht weiter. Als auch noch das Bamberger Krippenverbot ausgesprochen wird, scheint Weihnachten endgültig verdorben! Ob Kaiserin Kunigunde und Katharina die Herbergssuche zu einem Happy End bringen werden, erfährt das Publikum bei Glühwein und einer leckeren Überraschung im dritten Palais der Schrottenbergs. Und wer die Bamberger Gassenspiele kennt, weiß, dass das Publikum allenthalben seinen Spaß hat und mit Witz und Charme viel Bamberger Stadtgeschichte lebendig wird.

Unterwegs im Sand

Die Wegführung: Treffpunkt ist an der Statue der Kaiserin Kunigunde auf der unteren Brücke. Von dort geht es in die Fischerei bis zur Markusbrücke. Dann zum Leinritt, vorbei an der Elisabethenkirche und in die Sandstraße. Nach circa 70 Minuten erreichen die Teilnehmer den Endpunkt im Schrottenbergpalais in der Sandstraße. Dort wird das Stück zu Ende gespielt und findet die Bewirtung vom Café "Spitz rein"statt.

Regie führt Dorothea Schreiber, die Kostüme stammen von Crysenda Sailmann und Christine Hartnagel, die Ausstattung von Peter Rank und Heinz Brand. red

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