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Hennemann auf Anhieb auf dem Treppchen

Nachdem er im letzten Rennen seinen Meistertitel in der Klasse Superbike 750 bereits vorzeitig ungeschlagen verteidigt hatte, startete der Zapfendorfer Motorradrennfahrer Rene Hennemann erstmals auf e...
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Rene Hennemann
Rene Hennemann

Nachdem er im letzten Rennen seinen Meistertitel in der Klasse Superbike 750 bereits vorzeitig ungeschlagen verteidigt hatte, startete der Zapfendorfer Motorradrennfahrer Rene Hennemann erstmals auf einer Aprilia RSV4 1000 RF in der Klasse Superbike 1000 ccm. Der Pilot des Motorrad-Dippold-MV-Agusta-Racing-Teams belegte im tschechischen Most die Plätze 3 und 4 in der FR-Challenge-Superbike 1000.

Hennemann bewies eindrucksvoll, dass er mit jedem Motorrad, egal welcher Hubraum, auf Anhieb in der Spitzengruppe mitfahren kann. Die Aprilia hat mit ca. 200 PS am Hinterrad rund 65 PS mehr Leistung als seine bisher eingesetzte MV Agusta F3 800 RC. In der FR-Challenge gingen in der 1000-ccm-Klasse insgesamt 38 Stammstarter in die Rennen.

Im Training bei bestem Rennwetter erreichte er für das erste Rennen Startplatz 4 in der zweiten Reihe der Startaufstellung. Im ersten Lauf kämpfte sich Rene Hennemann nach sehr gutem Start sofort an die Spitze und führte das Feld die ersten fünf Runden souverän an. Jedoch verlor er durch überrundete Fahrer zwei Plätze, erkämpfte sich aber mit Position 3 noch einen Platz auf dem Treppchen.

Pole Position vor letztem Rennen

Das Training zum zweiten Lauf beendete der Aprilia-Pilot auf der Pole Position für das letzte Saisonrennen. Nachdem er dieses versehentlich mit einem Frühstart begann, erhielt er 30 Sekunden Zeitstrafe. Nach dem Start führte Hennemann wieder das Feld bis zur vierten Runde an, verbremste sich aber dann im Eifer des Gefechts am Ende der Start- und Zielgeraden und musste sich auf Platz 5 einreihen. Es gelang ihm aber , sich bis Rennende wieder auf Platz 1 vorzukämpfen und als Erster die Ziellinie zu überqueren. Außerdem fuhr er bei dieser Aufholjagd die schnellste Rennrunde mit 1:41,632 Minuten im 23 Fahrer starken Verfolgerfeld. Durch die Zeitstrafe fiel er in der Schlusswertung allerdings um drei Plätze zurück, war aber mit Position 4 zufrieden.

In den kommenden Monaten wird sich das Racing-Team entscheiden, ob im nächsten Jahr alle Rennen in der 1000er-Klasse mit der Aprilia RSV4 1000 RF oder mit der 2019 neu auf den Markt kommenden 1100er RSV4 bestritten werden. Alle Ergebnisse und Rennstatistiken sind auf der Homepage des Rennveranstalters (www.fr-performance.de) zu finden.

Der Zapfendorfer Hennemann präsentiert seine Rennmotorräder und Pokale am Samstag, 13. Oktober, von 9 bis bis 17 Uhr beim Oktoberfest bei Motorrad-Dippold in Untersiemau. red

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