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Helmut Kräußlich ist Ehrenvorsitzender

Über 19 Jahre hatte Helmut Kräußlich den Vorsitz des VdK-Ortsverbands Meeder inne und lenkte die Geschicke des Vereins. Eine ständige Zunahme der Mitgliederzahl in den Jahren 1999 bis 2018 ist ihm zu ...
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Ehrungen beim VdK-Ortsverband Meeder (von links): Bürgermeister Bernd Höfer, Harry Weiß, Lothar Silzer, Helmut Kräußlich, Hubertus Klett, Heinz Rauscher, Vorsitzender Bernd Oehme und Kreisvorsitzende Susann Biedefeld  Foto: Karin Günther
Ehrungen beim VdK-Ortsverband Meeder (von links): Bürgermeister Bernd Höfer, Harry Weiß, Lothar Silzer, Helmut Kräußlich, Hubertus Klett, Heinz Rauscher, Vorsitzender Bernd Oehme und Kreisvorsitzende Susann Biedefeld Foto: Karin Günther

Über 19 Jahre hatte Helmut Kräußlich den Vorsitz des VdK-Ortsverbands Meeder inne und lenkte die Geschicke des Vereins. Eine ständige Zunahme der Mitgliederzahl in den Jahren 1999 bis 2018 ist ihm zu verdanken. Er wurde bei der Hauptversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Ehrung führte die Kreisvorsitzende Susann Biedefeld zusammen mit dem Vorsitzenden des VdK-Verbandes Meeder, Bernd Oehme, durch.

Bernd Oehme bezifferte den Mitgliederstand mit 337 Personen. Es sei ein Zugang von neun Mitgliedern zu verzeichnen, trotz einiger Um- und Abmeldungen sowie Todesfälle.

Die Herbstsammlung "Helft Wunden heilen" fand in acht Ortsteilen von Meeder mit Erfolg statt. Die Sammler Egon Bätz, Harald Knauf, Wilma Knauer, Gertraud Mönch, Bernd Oehme, Lothar Puff, Heinz Scheler, Ingeborg Sievers, Waldtraud Schuster, Gisela Wolf und Eva-Maria Schneyer werden mit einem Abendessen noch belohnt.

Bürgermeister Bernd Höfer meldete sich spontan beim Verband Meeder an. Er sprach das Thema "Dialog führen" an, das im VdK nicht nur ein leeres Versprechen sei. Miteinander reden sei ein großes Thema, das die Mitglieder im Ortsverband pflegten. Er wünschte möglichst viele Treffen mit guten Gesprächen.

Leidenschaftlich plädierte die Kreisvorsitzende Susann Biedefeld für eine Mitgliedschaft im VdK-Kreisverband. Zwischenzeitlich habe sie sich gut in die Materie des größten Sozialverbands Deutschlands mit 700 000 Mitgliedern in Bayern eingearbeitet. Im Kreisverband Coburg seien rund 10 300 Mitglieder von 22 Ortsverbänden gemeldet und schenkten dem starken Kreisverband ihr Vertrauen. Sie ging auf die soziale Gerechtigkeit ein. "Es gibt viele reiche Leute. Dem gegenüber stehen aber auch sehr viele arme Personen." Bei Letzteren reiche die Rente nicht aus, und hier leiste der Wohlfahrtsverband Hilfe.

In diesem Jahr habe sich der VdK zum Ziel gesetzt, mit Demonstrationen für eine gerechtere Rente einzusetzen. Dafür müssten auch wirklich alle erwerbsfähigen Personen in den Rententopf einbezahlen, um die geforderte Bürgerrente zu finanzieren. Dies gehe natürlich nicht von heute auf morgen.

Qualifizierte Leute seien im VdK-Kreisverband tätig, sagte Biedefeld. Eine Erstberatung für Nichtmitglieder sei kostenlos. Im vergangenen Jahr seien im Kreisverband 5570 Mitglieder beraten worden. Es seien 1536 Anträge gestellt und 438 Widersprüche und 115 Klagen eingereicht worden. Somit seien Rückzahlungen von 909 000 Euro erreicht worden. Bezüglich der Ehrenamtskarte werde sie in Kürze mit Landrat Straubel ein Gespräch führen. kagü

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