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Heißes Wasser hilft auch gegen Raupen

Zu einem Info-Tag hatte der Maschinenring die Vertreter der Kommunen aus dem Landkreis Kulmbach nach Neuenmarkt eingeladen. Zunächst wurde am Friedhof mit einer Heißwasser-Thermie eine umweltfreundlic...
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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mithilfe der Heißwasser-Thermie Foto: Werner Reißaus
Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners mithilfe der Heißwasser-Thermie Foto: Werner Reißaus

Zu einem Info-Tag hatte der Maschinenring die Vertreter der Kommunen aus dem Landkreis Kulmbach nach Neuenmarkt eingeladen. Zunächst wurde am Friedhof mit einer Heißwasser-Thermie eine umweltfreundliche Unkrautbekämpfung demonstriert. Hier erfolgt das Abtöten von Unkraut ausschließlich mit heißem Wasser, denn nach dem Pflanzenschutzgesetz ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf allen Flächen, die nicht landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzt werden, grundsätzlich verboten.

Auch die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners wurde in der Praxis vorgeführt. Vorrangig müsse eine Bekämpfung dort in Erwägung gezogen werden, wo Menschen durch die Gifthaare gefährdet sind. Zuständig auf öffentlichem Gelände sind die Gemeinden, bei Privatgrundstücken die Eigentümer. Die Heißwasser-Thermie ist eine ökologische, chemiefreie Bekämpfung. Dabei werden die Raupen und speziell die Nesselhaare quasi in den Gespinsten gekocht und das auf Eiweißbasis aufgebaute Nesselgift vollständig zerstört. Das Wasser wird auf 100 Grad Celsius erhitzt und mit einer Lanze auf die betroffenen Stellen aufgebracht.

Nach der Behandlung fällt das Gespinst/Nest auf den Boden und kann problemlos entsorgt werden. Rei.

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