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Heißer Sommer sorgt für mehr Einsatzstunden

Des einen Freud, des anderen Leid. Dem Rekordsommer 2018 folgte der Rekordsommer 2019. Während die Badegäste die vielen Sonnentage ausnutzten und zuhauf das erfrischende Wasser des Badesees genossen, ...
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Ehrungen bei der Wasserwacht Trebgast; im Bild (vorne, von links) Ingo Drobny, Rudolf Eisenschink und Helmut Küfner sowie (dahinter, von links) Vorsitzende Nadine Kolb, Bürgermeister Werner Diersch und Lutz Striewski Foto: Dieter Hübner
Ehrungen bei der Wasserwacht Trebgast; im Bild (vorne, von links) Ingo Drobny, Rudolf Eisenschink und Helmut Küfner sowie (dahinter, von links) Vorsitzende Nadine Kolb, Bürgermeister Werner Diersch und Lutz Striewski Foto: Dieter Hübner

Des einen Freud, des anderen Leid. Dem Rekordsommer 2018 folgte der Rekordsommer 2019. Während die Badegäste die vielen Sonnentage ausnutzten und zuhauf das erfrischende Wasser des Badesees genossen, war es für die Wasserwacht-Ortsgruppe eine anstrengende Saison. "Allein zur Absicherung des Badebetriebs haben wir an 29 Tagen 1257 Wachstunden geleistet, gegenüber 27 Tagen mit 1006 Stunden im Vorjahr", betonte Technischer Leiter Michael Hartmann bei der Jahreshauptversammlung.

130 Stunden als Sanitätsdienst wurden zudem für die Betreuung von 26 Vorstellungen auf der Naturbühne aufgewendet. "Alles in allem waren das knapp 1400 Wachstunden, darauf können wir schon stolz sein." Mehr Einsatzkräfte als sonst erforderte die Unterstützung des Tennet-Triathlons. Dankenswerterweise wurden die 29 Trebgaster hier durch Manpower, Equipment und Erfahrung von Kulmbacher Seite ergänzt.

Für das laufende Jahr wird für die Aktiven wieder ein breites Ausbildungsprogramm angeboten. So soll auch die "Schnelle Einsatzgruppe" auf dem See üben.

Jugendleiterin Anschi Kraft hat mit ihrer Gruppe, die durch vier Neuzugänge auf 13 Mitglieder angewachsen ist, 23 Trainingseinheiten durchgeführt. Unterstützt wurde sie dabei von Johanna Surowi. Ein Höhepunkt sei wieder das Zeltlager am Badesee gewesen.

Die notwendige Energie für die Saison tankten die Aktiven bei geselligen Anlässen, an die Vorsitzende Nadine Kolb erinnerte. Dazu gehörten das Stärkeantrinken, das Skifahren in Tirol, die Hüttengaudi, Wanderungen und der Jahresabschluss. Renovierungsbedarf besteht heuer bei der Wasserwachthütte am Badesee.

"Wir sind froh und dankbar, dass die Wasserwacht beim Betrieb des Badesees der Gemeinde und den Bademeistern zur Seite steht", erkannte Bürgermeister Werner Diersch an. "Imponierend ist immer wieder, mit wie viel Dynamik eure junge, engagierte Truppe anpackt", lobte Diersch. Mit der zum zweiten Mal durchgeführten "Hüttengaudi" sei ein neuer Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Gemeinde geschaffen worden.

Der Vorsitzende der Naturbühne, Altbürgermeister Siegfried Küspert, sprach beim Sanitätsdienst von einer Win-win-Situation: "Ihr bietet uns Sicherheit und den Zuschauern ein sicheres Gefühl, wir bieten euch Kunst und Kultur."

Matthias Wendler erinnerte an die montags von 19.30 bis 21 Uhr in der Turnhalle stattfindenden sportlichen Treffen.

Für große Treue ehrte die Vorsitzende mit Kreisvorsitzendem Lutz Striewski diese Männer: Günther Tischer (40 Jahre), René Bölter, Ingo Drobny und Patrick Vogler (alle 30), Rudolf Eisenschink (25) sowie Helmut Küfner und Gerhard Spindler (beide 15). Dieter Hübner

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