Knetzgau
Motorsport

Heimvorteil ausgenutzt

Der MSC Knetzgau hat erneut seinen jährlichen 270er-Kart-Slalom veranstaltet. Ähnlich wie beim Jugend-Kart-Slalom sind das sichere Beherrschen des Fahrzeugs und das fehlerfreie Durchfahren der Aufgabe...
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Der MSC Knetzgau hat erneut seinen jährlichen 270er-Kart-Slalom veranstaltet. Ähnlich wie beim Jugend-Kart-Slalom sind das sichere Beherrschen des Fahrzeugs und das fehlerfreie Durchfahren der Aufgaben essenziell. Nur wer das Kart filigran durch den mit Pylonen abgesteckten Parcours manövriert, hat Chancen auf den Sieg.

In zwei Wertungsläufen zählt die schnellste gefahrene Gesamtzeit. Für jede umgeschmissene oder aus der Markierung verschobene Pylone gibt es drei Strafsekunden. Da das Kart beim 270er-Kart-Slalom stets vom Veranstalter gestellt wird, hat jeder Teilnehmer die gleichen Bedingungen. Zur Sicherheit sind während der Veranstaltung zwei Rettungssanitäter vor Ort, die glücklicherweise nichts zu tun hatten.

In diesem Jahr wurde beim MSC Knetzgau bereits zum zweiten Mal die AK1 (Altersklasse 1, Jahrgänge 2007 bis 2004) im ADAC 270er-Kart-Slalom ausgeschrieben. Mit sieben Startern war die Klasse fast doppelt so gut besetzt wie im Vorjahr, knapp die Hälfte der Fahrer bestritten an diesem Tag ihr erstes 270er-Rennen. So auch die Siegerin Vivian Weigert vom MSC Scheßlitz, die mit fehlerfreien und schnellen Fahrtzeiten glänzte. Andrew Wolff (MSC Knetzgau) kam auf Platz 4 ins Ziel. Moritz Terhar bog eine Runde zu früh in die Zielgasse ein und erhielt somit acht Torfehler (120 Strafsekunden) - das bedeutete den siebten Platz.

In der AK2 (Jahrgänge 2003 bis 1996) gab es 19 Starter. Der Lokalmatador Philipp Lehmann siegte erneut bei seinem Heimrennen - wenn auch diesmal nicht so überlegen, wie in den vergangenen Jahren (rund 0,8 Sekunden Vorsprung vor dem Rest des Feldes). Aber auch René Gebhardt (MSC Knetzgau) hielt mit und sicherte sich einen überragenden dritten Platz.

14 Teilnehmer gingen in der AK3 (Jahrgänge 1995 bis 1979) an den Start. Für Oliver Lehmann vom MSC Knetzgau verlief es ähnlich erfolgreich wie bei seinem Bruder Philipp. Auch er konnte seinen Heimvorteil perfekt ausnutzen und platzierte sich auf Rang 1. Anne Lehmann (MSC Knetzgau) hatte sich mehr erhofft: Sie landete auf Platz 6 mit geringem Abstand nach vorne. Der Knetzgauer Marcel Schramm saß zum ersten Mal in diesem Jahr im 270er-Kart und sicherte sich den achten Platz.

13 Fahrer starteten in der AK4 (ab Jahrgang 1978). Der Sieg ging an Rudy Rothhaar vom MC Lauf. Marion Lehmann (MSC Knetzgau) war im ersten Wertungslauf etwas zögerlich und fuhr fast zwei Sekunden langsamer als die Spitze. Im zweiten Wertungslauf holte sie dafür noch einmal alles heraus und fuhr die Bestzeit in ihrer Altersklasse. Dadurch kämpfte sie sich noch auf einen sehenswerten Platz 4 vor. red

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