Erlangen
Handball

HCE ist zu Gast beim deutschen Rekordmeister

Als sich die Tür des Besprechungsraums in der Trainingshalle des HC Erlangen nach der Ansprache von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson wieder öffnete, sah man in...
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Als sich die Tür des Besprechungsraums in der Trainingshalle des HC Erlangen nach der Ansprache von Trainer Adalsteinn Eyjolfsson wieder öffnete, sah man in entschlossene Gesichter: Der Handball-Bundesligist will die Niederlage gegen den TVB Stuttgart so schnell wie möglich vergessen machen. Ebenso entschlossen trat Eyjolfsson auf der Pressekonferenz vor dem heutigen Spiel beim THW Kiel (19 Uhr) auf. "Es geht um die Werte, für die wir stehen. Es geht um Kampfgeist, Willen und Leidenschaft, die wir auf den Platz bringen müssen", sagte der Isländer.
Er habe eine Aufbruchsstimmung in der Mannschaft beobachtet, und gerade die Spieler, die ihre Leistung jüngst nicht abrufen konnten, seien heiß auf das Gastspiel beim deutschen Rekordmeister. "Es ist wichtig, dass wir uns auch in Stress- und Drucksituationen an unseren Matchplan halten und nicht aus dem Kollektiv herausbrechen. Dies ist ein Entwicklungsprozess und diesen gilt es voranzutreiben."
Nicht mit nach Kiel reisen Nicolai Theilinger und Jan Schäffer. Letzterer verletzte sich am vergangenen Donnerstag an der rechten Schulter, eine genaue Diagnose steht noch aus. Hinter dem Einsatz von Nikolas Katsigiannis und Christopher Bissel, die mit Muskelproblemen kämpfen, steht noch ein Fragezeichen.
Die Kieler durchlaufen eine schwierige Saison: Der amtierende DHB-Pokalsieger steht aktuell nur auf Rang 6 der Bundesliga und läuft Gefahr, erstmals das internationale Geschäft zu verpassen. Außerdem plagen die "Zebras" einige Verletzte. Mit Sicherheit werden gegen Erlangen die Nationalspieler Rene Toft Hansen und Rune Dahmke fehlen, die beide an einer Schambein-Entzündung laborieren.
"Der THW Kiel befindet sich sicher in einer schwierigen Situation. Trotzdem reden wir von einer europäischen Topmannschaft, die vor kurzem noch einen Punkt aus Paris entführt hat und trotz der Personalsituation auf jeder Position sehr stark besetzt ist", weiß Eyjolfsson und ergänzt: "Wir wollen die angesprochenen Werte aufs Parkett bringen und uns dem THW als Team entgegenstellen." red
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