Oberschwappach

Haydn, Mozart und Schumann

Die Herbstkonzerte in Schloss Oberschwappach warten mit einem erlesenen Musikprogramm auf.
Artikel drucken Artikel einbetten
Mit dem Bamberger Streichquartett, das mit (von links) Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Karlheinz Busch und Branko Kabadaic besetzt ist, musiziert bei den Herbstkonzerten im Spiegelsaal von Schloss Oberschwappach der Pianist Erwin Stein.  Foto: Christiane Reuther
Mit dem Bamberger Streichquartett, das mit (von links) Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Karlheinz Busch und Branko Kabadaic besetzt ist, musiziert bei den Herbstkonzerten im Spiegelsaal von Schloss Oberschwappach der Pianist Erwin Stein. Foto: Christiane Reuther

Christiane reuther Die Oberschwappacher Schlosskonzerte starten in die neue Saison. Berühmte Werke für Streicher und Klavier erklingen zur Spielzeiteröffnung am Samstag, 16. November, und am Sonntag, 17. November, jeweils ab 18 Uhr sowie am Sonntag ab 11 Uhr im Spiegelsaal des Schlosses.

Mit dem Bamberger Streichquartett, das als "quartet in residence" mit Raúl Teo Arias, Andreas Lucke, Branko Kabadaic und Karlheinz Busch besetzt ist, musiziert der Pianist Erwin Stein. Er war jahrzehntelang Klavierprofessor an der Musikhochschule in München und gilt als international gesuchter Begleiter für Sänger und hoch geschätzter Kammermusikpartner.

Das Musikprogramm

Die Folge der Werke für die Herbstkonzerte ist wohlbedacht: Zu Beginn des Programms erklingt das wohl bekannteste Klaviertrio G-Dur Hob. XV: 25 von Joseph Haydn. Ein Variationssatz und ein innig ausgesungenes Adagio münden in einen furiosen Finalsatz. Dieses berühmte "All´ Ongarese" ist eine Liebeserklärung Haydns an Ungarn, denn in seinem Orchester in Schloss Esterháza spielten damals viele ungarische Musiker.

Es folgt das Klavierkonzert A-Dur KV 414 von W. A. Mozart, das als "Juwel der Schönheit" bezeichnet wird. Ein herrlich klangvoller Streichersatz begleitet hier die Solostimme.

Den klanglichen Höhepunkt bildet das Klavierquintett Es-Dur op. 44 von Robert Schumann. Es war das erste und das bedeutendste Kammermusikwerk mit Klavier, das Schumann öffentlich vorstellte. Entstanden ist das Klavierquintett in einem schwärmerischen Schaffensrausch im Verlauf von nur fünf Tagen im Jahr 1842. Karten für die drei Konzerte gibt es bei Organisator Julian Roth, zu erreichen von Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 9 Uhr unter der Telefonnummer 09529/950562 oder per E-Mail an roth-julian@web.de.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren