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Coburg

HaSpo zeigt HSC die Grenzen auf

Die Bayreuther entführen die Punkte aus Coburg. Damit verliert die Zweitliga-Reserve den Anschluss zur Spitze.
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Die beiden treffsichersten HSC-Spieler in der Bayernligapartie gegen HaSpo Bayreuth waren Max Preller, der in dieser Szene entschlossen einnetzt, und Dominik Kelm, der nach seinem Auftritt am Samstag in der 1. Mannschaft am Sonntag fünf Mal traf. Foto: Iris Bilek
Die beiden treffsichersten HSC-Spieler in der Bayernligapartie gegen HaSpo Bayreuth waren Max Preller, der in dieser Szene entschlossen einnetzt, und Dominik Kelm, der nach seinem Auftritt am Samstag in der 1. Mannschaft am Sonntag fünf Mal traf. Foto: Iris Bilek

Das mit Spannung erwartete Oberfranken-Derby in der Handball-Bayernliga gegen HaSpo Bayreuth verlor der HSC Coburg II mit 20:26. Die Vestestädter müssen ihre Hoffnungen auf den sofortigen Wiederaufstieg in die 3. Liga zurückschrauben, denn der Rückstand auf Spitzenreiter Landshut (30:21 gegen SV Anzing) beträgt nun bereits sieben Punkte.

Bayernliga, Männer

HSC 2000 Coburg II - HaSpo Bayreuth 20:26 (9:14)

In einem engen Spiel legte Coburg bis zum 7:7 (19.) jeweils vor und egalisierte dann jeweils das 7:8 und 8:9 durch Dominik Bühler und Dino Mustavic. HaSpo-Trainer Michael Werner, als Spieler beim HSC in der 2. Bundesliga unter Trainer "Cveba" Horvat aktiv, rief zur Auszeit und stellte mit einer taktischen Umstellung schon die Weichen für den späteren Erfolg.

Coburg hatte Probleme mit der immer offensiver werdenden HaSpo-Abwehr. Coburg zeigte nach dem klaren 11:17-Rückstand aber Moral und stemmte sich erfolgreich gegen die fast wie im Rausch spielenden Gäste, die in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit nur zwei Gegentreffer zuließen.

Nach dem 11:18 (21.) fingen sich die Coburger wieder und trotzten dem weiter auftrumpfenden Gegner, der mit seinem Pressing oft schon am Coburger Kreis begann und die HSC-Spieler am Abspiel hinderte.

Der Sieg der Gäste war hochverdient. Pech für Coburg, dass Marvin Munoz nach seinem Tor zum 6:5 (14.) verletzt ausschied. Der noch in der A-Jugend spielberechtigte Rick Harder zeigte eine starke Leistung und musste so manches wegstecken.

Torwart Tim Titze, in Halbzeit zwei eingesetzt, war wie Fabian Apfel zuvor ein guter Rückhalt. Dominic Kelm, am Vortag noch in der 2. Liga gegen den EHV Aue aushelfend, überzeugte mit seiner Routine und erzielte trotz massiver Bearbeitung, meist von zwei Gegenspielern, fünf sehenswerte Treffer am Kreis - doch auch die reichten an diesem Tag nicht. ebi

Stimmen zum Spiel

HaSpo-Trainer Michael Werner: Wir haben über 60 Minuten eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir haben eine super Mentalität. Wir sind 14 Leute und die Jungs machen einen super Job. HSC-Trainer Till Riehn: Wir haben es den Bayreuthern zu einfach gemacht, zeigten phasenweise keine Einsatzbereitschaft. Zu viele waren nicht auf ihrem Leistungslevel oder haben das Level nicht. Deshalb kann man so ein Spiel nicht gewinnen.