Bad Rodach
HandbaLL-Bezirksoberliga Männer

Harbecke-Team will Abwärtstrend stoppen

Nach rund einem Drittel der Saison hat sich in der Männer-Bezirksoberliga eine Zwei-Klassen-Gesellschaft formiert: Fünf Mannschaften machen die Meisterschaft unter sich aus, die restlichen sieben sind...
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Wie wichtig der zuletzt grippegeschwächte Hajck Karapetjan für die HG Kunstadt ist, unterstrich er mit seiner starken Leistung in der zweiten Halbzeit beim knappen Sieg gegen Bamberg. Jetzt will der Ex-HSCler bei der HG Hut/Ahorn auftrumpfen. Foto: Matthias Schneider
Wie wichtig der zuletzt grippegeschwächte Hajck Karapetjan für die HG Kunstadt ist, unterstrich er mit seiner starken Leistung in der zweiten Halbzeit beim knappen Sieg gegen Bamberg. Jetzt will der Ex-HSCler bei der HG Hut/Ahorn auftrumpfen. Foto: Matthias Schneider

Nach rund einem Drittel der Saison hat sich in der Männer-Bezirksoberliga eine Zwei-Klassen-Gesellschaft formiert: Fünf Mannschaften machen die Meisterschaft unter sich aus, die restlichen sieben sind bereits mit mindestens sechs Punkten weit abgeschlagen. Am Tabellenende gibt es noch zwei Mannschaften, diebisher kein Spiel gewannen.

TV Weidhausn

Der TV Weidhausen muss eine vermeintliche Pflichtaufgabe erfüllen. Die drittplatzierten Weidhausener gastieren am Samstag (18 Uhr) beim HC 03 Bamberg – der mit mageren 2:10 Punkten auf Tabellenplatz 10 steht. Unterschätzen sollte der TV Weidhausen die Domstädter trotzdem nicht. Bei der HG Kunstadt (5.) schrammten die Bamberger am vergangenen Spieltag bei der 29:30-Niederlage nur knapp an einer Überraschung vorbei.

HG Hut/Ahorn

Bei der HG Hut/Ahorn (9.) kommt es am Sonntag ab 14.30 Uhr zum Duell mit der HG Kunstadt. Auch wenn die HGK als klarer Favorit ins Rennen geht, darf sie den Gegner in der Ahorner Schulsporthalle nicht unterschätzen. Die Formkurve der HG Hut/Ahorn um Spielertrainer Dominik Harbecke zeigt auch bedingt durch einige Ausfälle nach unten: Den zwei Siegen zum Saisonauftakt folgten vier teils klare Niederlagen. Julian Ponsel und Jonas Schüll sind die beiden gefährlichsten Angreifer der Gastgeber. Die Kunstadter hoffen, dass der Ex-Coburger Hajck Karapetjan seine Grippe auskuriert hat und über 60 Minuten Vollgas geben kann.

HSG Rödental/Neustadt

Ein Punktverlust von Hochfranken käme der heimischen HSG Rödental/Neustadt zwar sehr gelegen, aber darauf verlassen sollte sich die Mannschaft vom Trainerduo Greiner/Schuhmann nicht. Die Truppe um Spielführer Daniel Metz sollte am Samstag mit dem TV Ebern keine Probleme bekommen. Allerdings lief im letzten Spiel gegen die Turnerschaft nicht alles zufriedenstellend.

Coburger Turnerschaft

Apropos Turnerschaft: Am Samstag geht es ab 17 Uhr gegen den TV Gefrees. Das Team von Coach Mustafic zeigte gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Rödental/Neustadt eine ansprechende Leistung. Doch wie viel diese Leistung wert ist, bleibt abzuwarten. Den Coburgern kommt das Heimrecht zugute, da der TV Gefrees vor allem in eigner Halle sehr stark zu sein scheint. In der Fremde jedoch konnte das Team noch nicht überzeugen. Die Coburger sind als Vorletzter dennoch in der Außenseiterrolle. Mustafic hofft, dass Markus Pletl nach Erkältung wieder voll belastbar ist. Die Einsätze von Johannes Kempf und Tobias Servatius stehen dagegen noch nicht fest. Sicher ist, dass Keeper Benno Erl fehlen wird. Dafür wird Hannes Braunstätter in den Kader rücken und versuchen, ein ordentlicher Vertreter zu sein.

SG Bad Rodach/Großwalbur

Dass mit nur zwei starken Werfern und einem Rückhalt gebenden Torwart kein Spiel zu gewinnen ist, musste Rodachs Trainer Nils Reinermann im Duell beim TV Weidhausen zu Kenntnis nehmen. Neben der Wurfschwäche der SG Bad Rodach/Großwalbur - es wurden gleich vier Siebenmeter vergeben - muss am Samstag ab 16 Uhr gegen die punktgleiche SG Marktleuthen/Niederlamitz in der Bayernhalle auch das Rückzugsverhalten verbessert werden. Reinermann muss die Zügel straff ziehen, Ruhe ins Spiel seiner zum Teil leicht reizbaren Akteure bringen und die Abwehr stabilisieren. ebi/kag/mts/hö

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