Frohnlach
VfL Frohnlach

Happy End nach einem Kampfspiel mit 190er-Puls

Der VfL Frohnlach hatte wie bei den letzten Sechs-Punkte-Spielen in Röllbach und gegen Rimpar erneut das glücklichere Ende für sich. Beim Fusionsverein aus dem Schweinfurter Westen war es ein hartes S...
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Tayfun Özdemir
Tayfun Özdemir

Der VfL Frohnlach hatte wie bei den letzten Sechs-Punkte-Spielen in Röllbach und gegen Rimpar erneut das glücklichere Ende für sich. Beim Fusionsverein aus dem Schweinfurter Westen war es ein hartes Stück Arbeit. Der VfL belohnte sich in einem intensiven Kampfspiel mit einem Last-Minute-Treffer durch Ersatzkapitän Tayfun Özdemir.

Damit bestätigen die Frohnlacher ihren Aufwärtstrend aus den letzten Spielen und sind seit vier Spielen unbesiegt. SV Euerbach / Kützberg - VfL Frohnlach 1:2 (0:0)

Bei Frohnlach begann Lukas Scheler für den erkrankten Daniel Oppel. Beide Mannschaften agierten mit gehörigem Respekt voreinander und beharkten sich vehement. Dabei überließ Euerbach/Kützberg dem VfL das Mittelfeld und wartete auf Konterchancen, bei denen Spielmacher Edisan Berisha anstrebte, den schnellen Yasir Aldijawi in Szene zu setzen. Torannäherungen gab es bei den Hausherren durch Yasir Aldijawi (5.) und auf Frohnlacher Seite durch zwei Schüsse von Kevin Hartmann (15.) und Tayfun Özdemir (30.). Kurz vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften gefährliche Torchancen. Tayfun Özdemir scheiterte nach Vorlage von Aykut Civelek um Haaresbreite und nach Freistoß von Edisan Berisha brachte Rupen Popa das Leder nicht am Frohnlacher Keeper Jonas Hempfling vorbei.

Intensivere zweite Halbzeit

Deutlich intensiver wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit. Nach Frohnlacher Abspielfehler stand Albin Spahija frei vor Hempfling, der aber glänzend parierte. Gleich darauf die Führung für Euerbach/Kützberg, die wieder einmal durch einen Standard passierte: Andreas Bauer stand sträflich frei und köpfte das Leder ins Toreck.

Glück hatte der VfL gleich darauf: Nach Abspielfehler im Mittelfeld steuerte Berisha aufs Tor zu und fand in Hempfling seinen Meister. Dann fand Frohnlach wieder in die Spur. Tayfun Özdemir setzte sich am Strafraumeck durch und Torjäger Kevin Hartmann konnte freistehend vom Elfmeterpunkt aus egalisieren.

Zu viel mit Schiri diskutiert

In der Folge agierte Euerbach/Kützberg zunehmend hektischer und verstrickte sich in Diskussionen mit dem Schiedsrichterteam. Auch waren einige grenzwertige Fouls zu verzeichnen. Frohnlach witterte Morgenluft und bespielte das Tor der Hausherren. Zwei Schüsse von Tayfun Özdemir und Aykut Civelek verfehlten das Ziel um Haaresbreite. Bei einem Geschenk von Hausherren-Torwart Ines Husic, der Civelek frei stehend anspielte, war der Frohnlacher Mittelfeldakteur zu überrascht.

In den letzten zehn Minuten strebten dir Gastgeber an, über Standards zum Erfolg zu kommen. Frohnlach hatte Probleme, diese abzuwehren und Glück, als Spahija erneut an Hempfling scheiterte. Dann aber das überraschende Happy End für Frohnlach, das die Hausherren mit deren Mitteln schlug: Aykut Civelek eroberte den Ball im Mittelfeld und schickte Tayfun Özdemir. Dieser lupfte den Ball mit einem feinen Heber ins Tor der Hausherren und die Frohnlacher Freude kannte keine Grenzen mehr.

Stimmen zum Spiel

Frohnlachs Spielertrainer Bastian Renk: "Es war kämpferisch und spielerisch eine feine Leistung meiner Mannschaft und wir haben am Ende verdient gewonnen."

Emre Özdemir (Spieler VfL Frohnlach): "Es war ein brutales Kampfspiel und mein Puls ist auf 190." gw

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