Hallstadt
Tradition

Hallstadter Stadtrat bereitet die Kerwa-Aufreger-Themen nach

Anette Schreiber Die Hauptkerwa vor einer Woche hat sich auf dem Provisorium, also auf dem Schulgelände, vor einer Woche (wenn auch ohne richtigen Baum) ganz ordentlich geschlagen. Doch in Sachen Kerw...
Artikel drucken Artikel einbetten

Anette Schreiber Die Hauptkerwa vor einer Woche hat sich auf dem Provisorium, also auf dem Schulgelände, vor einer Woche (wenn auch ohne richtigen Baum) ganz ordentlich geschlagen. Doch in Sachen Kerwa gibt es noch Handlungsbedarf.

Erster Bürgermeister Thomas Söder (CSU) ging in der Stadtratssitzung zunächst auf die Kilian-Kerwa ein. Die musste wegen der Bauarbeiten am Marktplatz erstmals aufs Schulgelände ausweichen. Manche Besucher hatten sogar gemeint, man könne sie dauerhaft dort abhalten.

Auf die Problematik der Dörfleinser Kerwa, die eine Woche vor der Kilianskerwa stattgefunden hatte - allerdings völlig ohne Vergnügungspark - ging Kämmerer Markus Pflaum ein. Bei ihm habe der Schausteller zugesagt. Anfang Juli, so Pflaum, hatte der Schausteller jedoch Bedenken, ob er kommen würde. Anfang August hatte er sich erneut gemeldet, jedoch Bedenken geäußert wegen der zu hohen Kosten. Dann habe er sich nicht mehr gemeldet und sei auch nicht erschienen. "Und hat leider auch nicht abgesagt", so der Bürgermeister. Wegen der Dörfleinser Kerwa soll es nun einen Runden Tisch geben, auch mit Schaustellern, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Während Harald Werner (SPD) zur Anna-Kerwa anmerkte, da hätte er als Opa Geld gespart, war es bei ihm, so Werner, in Bezug auf die Anna-Kerwa, die bereits vor den beiden anderen Kirchweihen stattgefunden hatte, vorbei mit dem Spaß. "Das war eine Katastrophe" stellte er in Sachen Alkohol fest. "Das war asozial."

Schnapsflaschen kreisten

Da seien bei Jugendlichen Schnapsflaschen gekreist und anschließend in Büsche geworfen worden. Security hätten Taschen nicht kontrolliert. Als HaLT-Gemeinde (Jugend-Alkohol-Prävention) hätte man leicht eine Sperrmeile einrichten können. Manche Besucher seien wegen der Missstände wieder gegangen, so Werner. Zum Thema Security befand er, diese Kosten sollten nicht den Vereinen aufgebürdet werden.

Söder meinte, man werde sich in der Angelegenheit (Kerwa) zusammensetzen, ein Konzept erstellen. "Wir müssen hier besser werden", steht wohl auch für Söder außer Frage.



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren