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Hallerndorf
Bürgerversammlung

Hallerndorf wird "Filetstück keinem Investor zum Fraß vorwerfen"

In den kommenden Jahren wird es innerorts zu mehr Leerstand kommen, prognostizierte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) auf der Bürgerversammlung in Hall...
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In den kommenden Jahren wird es innerorts zu mehr Leerstand kommen, prognostizierte Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) auf der Bürgerversammlung in Hallerndorf. Damit dieser einfacher vermarktet werden kann, wurde auf der gemeinsamen Homepage der Allianz Regnitz-Aisch ein Immobilienportal eingerichtet.
Gleichzeitig wies der Bürgermeister darauf hin, dass demnächst auch neue Baugebiete entstehen werden. Der Historiker Hans Schaub schrieb in seinem neuen Buch über Hallerndorf, dass der Ort im Jahr 1270 das erste Mal erwähnt wurde: "Da wäre ja 2020 ein guter Grund für uns, eine 750-Jahr-Feier zu begehen", schlug Gunselmann vor und verkündete, dass es zu diesem Thema Anfang Januar eine Informationsveranstaltung im Rathaus geben wird.
Johannes Bauer wollte wissen, was nun aus dem Radweg von Hallerndorf nach Willersdorf wird. Gunselmann berichtete, dass mit diesem Radweg ein Lückenschluss erfolgen sollte. Um Fördergelder zu bekommen, müsse er nach den Vorgaben der Regierung gebaut und am Kreuzberg mit einer Querungshilfe ausgestattet werden. Bis zum Kreuzberg könnte der Radweg gebaut werden. Für den restlichen Radweg müssen erst die Eigentümer der Gemeinde Flächen verkaufen.
Ebenso wollte Johannes Bauer wissen, was die Gemeinde auf der freien Fläche in der Nähe des Rathauses geplant hat. Hier könne Wohnraum für betreutes Wohnen entstehen, erklärte Gunselmann. Es soll für alle Bürger ein Mehrwert entstehen. Das Gelände könne doch so belassen werden, fand Christian Volkmuth: "Sonst ist weiter kein Festplatz da." Doch die Bürger hätten anderes gewünscht, ist sich Gunselmann sicher. Das hätte die Ideenwerkstatt ergeben, die vor zwei Jahren im Rathaus stattfand.
Werner Fischer versicherte, dass die Gemeinderäte eine Bebauung bisher eher skeptisch sähen. Das läge aber nicht an den Senioren, sondern daran, dass es in der Gemeinde genügend Leerstand gebe, der eventuell zu einem betreuten Wohnen umgebaut werden könne. Gunselmann versicherte, dass er dieses Filetstück Hallerndorfs "keinem Investor zum Fraß" vorwerfen wolle, sondern nur eine Möglichkeit abgefragt habe.
Peter Hutzler fragte nach, ob der Parkraum in Hallerndorf nicht überwacht werden könne. Doch der Gemeinderat hat dies mehrheitlich abgelehnt.

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