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Halbe Million für Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ab sofort mit rund 544 000 Euro das Verbundprojekt CoVERAb des Instituts für Klinische und Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Erlangen...
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert ab sofort mit rund 544 000 Euro das Verbundprojekt CoVERAb des Instituts für Klinische und Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Erlangen zur Coronaforschung. Diese Nachricht erhielt der Erlanger Bundestagsabgeordnete Stefan Müller (CSU) auf seine Nachfrage vom Parlamentarischen Staatssekretär im Forschungsministerium, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel.

Das Ziel des Verbundprojektes unter Leitung von Klaus Überla ist es, humane Antikörper gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 zu gewinnen. Diese Antikörper stellen eine mögliche Therapieoption für die Behandlung der durch das Virus verursachten Erkrankung Covid19 dar.

Müller informierte Überla über die Förderzusagen. Für das Projekt werden, so die Projektbeschreibung, Antikörper zum einen aus den weißen Blutkörperchen von bereits genesenden Covid 19-Patienten gewonnen und zum anderen "aus speziellen Mäusen generiert".

Die Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit der Antikörper erfolgt an Mäusen und Rhesusaffen. red