Haid

Haid bekommt "Kernweg"

Ein Kernwegenetzkonzept ist die Grundlage für den Ausbau von Wegen mit besonderer Erschließungsfunktion. In der Gemeinde Halllerndorf begannen dazu die Arbeiten.
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An der Gemeindeverbindungsstraße bei Haid: Bürgermeister Torsten Gunselmann, Julia Knötter, Daniela Matke, Klaus Tröppner vom Amt für Ländliche Entwicklung und die beiden Haider Feldgeschworenen Martin Amtmann und Konrad Arold Foto: Mathias Erlwein
An der Gemeindeverbindungsstraße bei Haid: Bürgermeister Torsten Gunselmann, Julia Knötter, Daniela Matke, Klaus Tröppner vom Amt für Ländliche Entwicklung und die beiden Haider Feldgeschworenen Martin Amtmann und Konrad Arold Foto: Mathias Erlwein

An der Gemeindeverbindungsstraße von Haid in Richtung Lauf (Kreis Erlangen-Höchstadt) hat das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) mit Vermessungsarbeiten begonnen. Die örtlichen Feldgeschworenen Martin Amtmann und Konrad Arold aus Haid unterstützten die Arbeiten.

Es wurden die Abstände des Straßenverlaufes zu den Ackergrenzen per GPS-Vermessung ermittelt und abgesteckt. Die gemeindliche Straße ist Teil des Kernwegenetzkonzeptes, das für das gesamte Gebiet der Allianz Regnitz-Aisch erarbeitet wurde.

Ein Kernwegenetzkonzept ist die Grundlage für den Ausbau von Wegen mit besonderer Erschließungsfunktion mit Hilfe von Fördergeldern durch das ALE. Das Hauptziel des Konzeptes für ländliche Kernwegenetze ist die Verbesserung der Agrarstruktur und die Unterstützung der Kommunen bei der Bewältigung der technischen und strukturellen Änderungen an Straßen und Wegen im ländlichen Raum. Dabei gilt es, die Transporte von und zu den landwirtschaftlichen Flächen und die rasche Anbindung der landwirtschaftlichen Wege an die übergeordneten Straßen zu erleichtern.

Flankierend sind bei der Konzeption auch Belange des Tourismus und des Naturschutzes zu berücksichtigen, womit das Kernwegenetz auf mehreren Ebenen innerhalb der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Gebiet der Allianz Regnitz-Aisch wirkt.

Der Auftakt der Förderung zur Kernwegesanierung wird vom Hallerndorfer Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) aufgrund der enorm gestiegenen Baukosten schon lange herbeigesehnt. Die Vermessungen bildeten nun den Auftakt des Straßenausbaus.

Neben der Straße von Haid nach Lauf wurden noch weitere Verbindungsstraßen und Flurwege im Gemeindegebiet mit unterschiedlichen Priorisierungen als Kernwege festgelegt und beim Amt ein Verfahren der ländlichen Entwicklung eingeleitet. Ziel ist es, dass mindestens zwei Kernwege in den kommenden fünf Jahren ausgebaut werden.

Vermessung und Planung

Den Vermessungsarbeiten folgt die Planung durch den Verband für Ländliche Entwicklung, der auch die Kostenermittlung erstellt. Wenn alles glatt läuft und keine Grundstückszukäufe getätigt werden müssen, kann mit den Sanierungsarbeiten der Gemeindeverbindungsstraße Haid - Lauf Ende 2020 begonnen werden.

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