Coburg

Gymnasium Casimirianum spendet für ein lokales und ein internationales Projekt

In den Wochen vor dem Beginn der Weihnachtsferien übernehmen traditionell die Schüler am Gymnasium Casimirianum den Pausenverkauf an ihrer Schule. Dessen Erlös sowie die Spenden der Besucher der konze...
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Vertreter der Schule übergeben ihre Spenden an Jad Lehman-Abi-Haydar von Aynouna e. V. (Zweiter von links) und Uwe Rendigs (Zweiter von rechts). Foto: privat
Vertreter der Schule übergeben ihre Spenden an Jad Lehman-Abi-Haydar von Aynouna e. V. (Zweiter von links) und Uwe Rendigs (Zweiter von rechts). Foto: privat

In den Wochen vor dem Beginn der Weihnachtsferien übernehmen traditionell die Schüler am Gymnasium Casimirianum den Pausenverkauf an ihrer Schule. Dessen Erlös sowie die Spenden der Besucher der konzertanten casimirianischen Weihnachtsfeier ergaben in diesem Jahr die stolze Summe von 2784,48 Euro, teilt die Schule mit. Dieses Geld wurde nun je zur Hälfte den Vertretern eines regionalen und eines internationalen Hilfsprojektes übergeben.

Die Klassensprecher des Gymnasiums hatten sich dafür entschieden, das Geld zu gleichen Teilen der Coburger Stiftung "Hilfe für das krebskranke Kind" und der "Initiative Transparente Zivilgesellschaft Leitfaden Aynouna e.V." zu übergeben. Die Vertreter beider Projekte informierten am letzten Schultag vor Weihnachten die Schüler der Unter- und Mittelstufe über ihre Organisation und die Verwendungszwecke der Casi-Gelder.

Uwe Rendigs, Vorsitzender der Stiftung für krebskranke Kinder Coburg, klärte die Schüler anhand von Beispielen über die Arbeit der Stiftung auf. Die Arbeit von Aynouna stellte Jad Lehmann-Abi-Haidar vor, dessen Bruder Rani am Gymnasium Casimirianum Abitur gemacht hat. Aynouna heißt aus dem Arabischen übersetzt "unser Auge" und "unsere Quelle". Der Verein wurde Ende 2015 von Medizinstudenten der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet, mit dem Ziel, Hilfestellung in Ländern, die infolge von Krieg eine vermehrte Aufnahme von Flüchtlingen zu verzeichnen haben, zu leisten. So insbesondere in Jordanien, wo sich geschätzte 1,4 bis 1,5 Millionen syrische und irakische Flüchtlinge aufhalten. red

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