Neubrunn
Infrastruktur

"Gute Straßen sind die Lebensadern" des ländlichen Raumes

In dieser Woche veranstaltete der CSU-Ortsverband Kirchlauter/Neubrunn einen Informations- und Diskussionsabend unter dem Motto "Stärkung des ländlichen Rau...
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In dieser Woche veranstaltete der CSU-Ortsverband Kirchlauter/Neubrunn einen Informations- und Diskussionsabend unter dem Motto "Stärkung des ländlichen Raumes". Referent war MdL Steffen Vogel. Über 50 Bürger waren, wie es in einem Bericht der CSU heißt, der Einladung der Ortsvorsitzenden Lilo Stubenrauch gefolgt, um mit dem Abgeordneten zu diskutieren.
In seinem Eingangsstatement machte Vogel deutlich, dass gute Straßenverbindungen für die Zukunft der Dörfer im ländlichen Raum unerlässlich sind. "Gute Straßen sind die Lebensadern", so Vogel. Deshalb freut er sich auch sehr, dass es gelungen ist, nach jahrzehntelangen Forderungen die verkehrsmäßige Situation in den Heiligen Ländern in den vergangenen Jahren wesentlich zu verbessern.
Der Landtagsabgeordnete hob hervor, dass die Strecke zwischen Leppelsdorf und Kottendorf in den vergangen Jahren fertiggestellt werden konnte und dafür circa vier Millionen Euro investiert wurden.


Grunderwerb macht Probleme

Auch das Reststück von Kottendorf bis Kirchlauter ist vonseiten des Freistaates Bayern fest vorgesehen und 3,2 Millionen Euro seien bereits bereitgestellt. Als problematisch erweise sich dabei allerdings der Grundstückserwerb, so dass sich die Baumaßnahme verzögere.
Eine weitere Verbesserung der verkehrsmäßigen Situation in den Heiligen Ländern sei die Verbindung zwischen Gleisenau und Breitbrunn. Die Maßnahme wurde in drei Abschnitte aufgeteilt.
Die Gesamtkosten haben 4,6 Millionen Euro betragen. Vogel sieht es allerdings als gute Investition. Die Menschen brauchten gute Straßenverbindungen, um zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen, sagte er.
Vogel sprach auch die Bezuschussung des Radweges von Gleisenau nach Breitbrunn mit 700 000 Euro sowie die fest vorgesehene Verlängerung des Radweges von Breitbrunn bis nach Goggelgereuth an. Die Planung sei fertiggestellt und die Wünsche der Gemeinde habe man berücksichtigt, so dass der Radweg nicht erst am Ortsende, sondern bereits in der Ortsmitte beginnen wird.


Beginn mitten im Dorf

Auch hierfür stelle der Freistaat Bayern circa 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Vogel wertet die Kosten von rund 10 Millionen Euro als große Investition in den ländlichen Raum.
"Der Freistaat Bayern will, dass die Menschen in ihren Dörfern bleiben." Deshalb habe er auch die Verlagerung von 100 Behördenarbeitsplätzen von Nürnberg nach Ebern und 50 Behördenarbeitsplätze nach Bad Königshofen beschlossen. Laut Vogel werde damit der nördliche Landkreis Haßberge und der südliche Landkreis Rhön-Grabfeld stark aufgewertet. "Dies gibt berufliche Perspektiven für junge Menschen in der Region", so Vogel.
Weitere Themen des Abends war die medizinische Versorgung im ländlichen Raum, die Zukunft der Krankenhäuser und die hohen Anforderungen für die Entsorgungskosten von Bauschutt für die Wiederbelebung von Ortskernen. red

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