Forchheim
Schäferhunde

Gute Schnüffelnasen auch bei schlechten Bedingungen

Der Wettergott hatte kein Herz für die Hundesportler des Schäferhundevereins Forchheim-Nord. Bei Wind und Regen stellten sich sieben Hundeführer, davon ein ...
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Die Teilnehmer (v. l.): Bernhard Pest, Alfred Nagengast, Bigitte Stenz, Doris Reingruber, Marliese Nagengast, Leistungsrichter Heinz Balonier, Andrea Fellerer, Peter Peifer, Helmut Müller  Foto: Max Nagengast
Die Teilnehmer (v. l.): Bernhard Pest, Alfred Nagengast, Bigitte Stenz, Doris Reingruber, Marliese Nagengast, Leistungsrichter Heinz Balonier, Andrea Fellerer, Peter Peifer, Helmut Müller Foto: Max Nagengast
Der Wettergott hatte kein Herz für die Hundesportler des Schäferhundevereins Forchheim-Nord. Bei Wind und Regen stellten sich sieben Hundeführer, davon ein Teilnehmer aus der Ortsgruppe Hirschaid, dem Leistungsrichter Heinz Balonier aus Großostheim.
Die "IPO 1" ist die erste große Sportprüfung eines Hundes. Diese absolvierte der Vorsitzende Peter Peifer mit dem Rüden "Xaver von Rapicar" mit 268 Punkten und der Gesamtnote Gut. Hier wird die Fährtenarbeit wie auch die Disziplin Unterordnung mit Sitz, Platz, Apportieren auf Ebene, über die Hürde und der Kletterwand bewertet. Als Letztes folgt der Schutzdienst.
Die Fährtenhundeprüfung 1 führte Helmut Müller mit seiner Hündin "Orchidee von der Gewürzwiese" und vorzüglichen 96 Punkten an. Übungswart Alfred Nagengast belegte Platz 2 mit "Vine zur Medbacher Mühle" und 90 Punkten. Hier konnte man die Qualität der Schnüffelnasen bei schlechtesten Bedingungen erkennen. Die Begleithundeprüfung, welche die erste Prüfung eines Hundes ist und ab dem Alter von 15 Monaten absolviert werden darf, wurde von Marliese Nagengast mit der Hündin "Nara vom Friedenspark" als jüngster Hund mit 15 Monaten und dem ersten Platz vorgeführt. Andrea Fellerer, welche als Neuling zum ersten Mal am Start war, folgte mit dem Rüden "Lazlo von Sensei" mit wenigen Punkten Abstand und dem zweiten Platz.
Doris Reingruber startete mit ihrer Hündin "Emy vom Herzbach" die Prüfungsart "Augsburger Modell": Hier wird wie auch in der Begleithundeprüfung im Teil 1 die Leinenführung in verschiedenen Gangarten, Wendungen, Setzen, Legen und das freie Folgen des Tieres ohne Leine begutachtet. Teil 2 und den Abschluss bildet der Verkehrsteil: Hier muss sich der Hund den Alltagssituationen stellen wie zum Beispiel Joggern, hupenden Autos, Radfahrern, Personengruppen, die eng auf den Hund zugehen und ihn bedrängen. Bei Begegnungen mit anderen Hunden sollte er sich gleichgültig und freundlich zeigen. red


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