Wohlbach
diamantene hochzeit

Gute Kumpel gehen miteinander durch dick und dünn

"Wir sind gute Kumpel". Mit diesen treffenden Worten haben Horst und Irene Hein ihre Ehe beschrieben. Das muss ein Erfolgsrezept sein, denn am Gründonnerstag stand im Hause Hein die diamantene Hochzei...
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In voller Zufriedenheit: Vor ihrem Haus in Wohlbach lassen sich Horst Hein und Irene Hein vom Bürgermeister Martin Finzel (rechts) die Glückwünsche zur diamantenen Hochzeit überbringen. Foto: Lothar Weidner
In voller Zufriedenheit: Vor ihrem Haus in Wohlbach lassen sich Horst Hein und Irene Hein vom Bürgermeister Martin Finzel (rechts) die Glückwünsche zur diamantenen Hochzeit überbringen. Foto: Lothar Weidner

"Wir sind gute Kumpel". Mit diesen treffenden Worten haben Horst und Irene Hein ihre Ehe beschrieben. Das muss ein Erfolgsrezept sein, denn am Gründonnerstag stand im Hause Hein die diamantene Hochzeit an. Während Irene ihren Gatten als "fleißig und ungeduldig" bezeichnete, hatte Horst auch nur lobende Worte übrig, insbesondere über das schmackhafte Zubereiten des Essens. "Bei der Oma schmeckt‘s halt am besten", bestätigten obendrein die Kinder diese Einschätzung.

An ihrem Jubiläumstag saß das Paar auf seinem Sofa und sprühte nur so von Mitteilungslust. Auch wenn schon einige Tiefen im gemeinsamen Leben zu meistern waren, sie hielten immer zusammen und gönnten sich auch gerne mal was - so wie die schönen Busreisen, die sie in alle Gegenden mit unternahmen.

Kennengelernt haben sich Horst und Irene Hein 1956 bei einer Tanzveranstaltung in Großheirath. Die große Liebe wuchs und wuchs, so dass drei Jahre später geheiratet wurde und die Trauung in der Großheirather Kirche stattfand. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Besonders stolz sind die Jubilare auf ihre vier Enkel und vier Urenkel.

Eine neue Heimat gefunden

Irene Hein geborene Fischer, ein Wohlbacher Urgewächs, liebt die hausfraulichen Tätigkeiten, strickt nebenbei, hält sich durch Gymnastik fit und geht ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, den Umgang mit den Enkeln. Nicht leicht hatte es Gatte Horst, der 1945 mit sechs Jahren seine Heimat Schlesien durch die Flucht verlor. In Großheirath gelandet, ging er dort zur Schule und sein zukünftiges Leben widmete er von der Ausbildung an bis ins Rentenalter der Polsterei bei der Firma Gehlen. Natürlich hat er das Haus der Schwiegereltern in Wohlbach in Eigenregie auf Vordermann gebracht. Das Angeln und die Feuerwehr zählten zu seinen Hobbys, vor allem aber die Zucht von einheimischen Waldvögeln. Viele Pokale zieren den Wohnzimmerschrank.

Ahorns Bürgermeister Martin Finzel (parteilos) vergaß es nicht, einen Gratulationsbesuch abzustatten und überreichte mit lobenden Worten ein Geschenk der Gemeinde. Gebührend gefeiert das Jubiläum wird am morgigen Ostersonntag Müller in Altenbanz. dav

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