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Gut ausgebildete Truppe

Die Feuerwehr Steinberg verfügt über eine sehr gut ausgebildete Truppe. Das verdeutlichten einmal mehr die turnusmäßige Besichtigung der Wehr sowie die Leistungsprüfung. Freude bereitet insbesondere a...
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Die Feuerwehr Steinberg verfügt über eine sehr gut ausgebildete Truppe. Das verdeutlichten einmal mehr die turnusmäßige Besichtigung der Wehr sowie die Leistungsprüfung. Freude bereitet insbesondere auch der Nachwuchs.

Im Gasthaus "Zum Frack" blickte Jan Böhm auf sein erstes Jahr als Erster Vorsitzender der 230 Mitglieder zählenden Wehr zurück. Erster Kommandant Stefan Bauer zeigte sich stolz auf seine Truppe. Den hohen Leistungsstand bestätigte die Besichtigung der Wehr durch die Kreisbrandinspektion am 3. Juni. Die dabei durchgeführte Einsatzübung an der Kronachtalhalle war ein angenommener Containerbrand mit starker Rauchentwicklung. Sowohl das Besichtigungsprotokoll von KBI Hans-Ulrich Müller als auch der Besichtigungsbericht Atemschutz vom KBM Wolfgang Weidenhammer belegten den qualitativ sehr hohen Ausbildungsstand.

Für die Optimierung des Ausrüstungsstands empfahl Weidenhammer - gerade mit Blick auf die große Kronachtalhalle und die vorhandenen Industriegebäude im Ort - eine Wärmebildkamera.

Insgesamt absolvierte man 42 praktische oder theoretische Ausbildungsveranstaltungen. Bei 23 Einsätzen stellte die Wehr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Hierzu zählten fünf Brandeinsätze, darunter der Großbrand des Sägewerks in Höfles, sieben technische Hilfeleistungen - von der Ölspur über Heizöl im Keller bis zum schweren Verkehrsunfall auf der ST 2200 - sowie elf andere Einsätze/freiwillige Leistungen wie Verkehrslenkungen. Ende 2019 zählte die aktive Wehr insgesamt 56 Frauen und Männer. Mit Handschlag nahm Bauer Neuzugang Tobias Geiger ebenso auf wie Kristin Grieshammer, Manuel Fischer, Dominik Zwosta, Johannes Thran und Lukas Eidloth, die von der Jugendfeuerwehr in die aktive Mannschaft wechselten.

Jugendwart Christian Wachter freute sich über den Fleiß seiner - Stand Ende 2019 - 13 Jugendlichen. Mit Jan Hofmann sowie Silas Maiwald kamen zwei Neuzugänge hinzu, während fünf Anwärter in die aktive Mannschaft übertraten. 2019 wurden 21 separate Übungen abgehalten. "Wir können jeden Jugendlichen ab dem zwölften Lebensjahr dringend gebrauchen", appellierte er an die Anwesenden, Werbung in ihrer Umgebung zu machen.

Sehr beeindruckt von den Berichten zeigten sich Wilhelmsthals Zweiter Bürgermeister Gerhard Eidelloth sowie KBM Markus Wachter. Sein Anliegen als neuer KBM im Unterkreis 1 sei, so Wachter, die überörtliche Zusammenarbeit aller Wehren; großer wie kleiner. "Es geht nur gemeinsam", appellierte er. Eine Anzahl von 56 Aktiven komme nicht von ungefähr, sondern sei Ergebnis einer funktionierenden Nachwuchsarbeit.

Unter Sonstiges wies Jan Böhm darauf hin, dass man das Johannisfeuer aus Sicherheitsgründen - Stichwort Funkenflug - auch in den kommenden Jahren ohne Birken und Reisig abbrennen werde. Heuer wird Steinberg den Florianstag am 4. Mai ausrichten. Angedacht ist am 10. Oktober ein Ehrungsabend in der Kronachtalhalle. hs

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