Untersteinach

Gumpersdorf löst Feuerwehr auf

Die FFW Gumpersdorf wird ab Januar Teil der der Untersteinacher Wehr. Das beschloss das Gremium in seiner jüngsten Sitzung.
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Die Freiwillige Feuerwehr Gumpersdorf wird als Löschgruppe in der Untersteinacher Wehr integriert. Foto: Archiv/Ferdinand Merzbach
Die Freiwillige Feuerwehr Gumpersdorf wird als Löschgruppe in der Untersteinacher Wehr integriert. Foto: Archiv/Ferdinand Merzbach

Bei einer gemeinsamen Besprechung der Freiwilligen Feuerwehr Gumpersdorf, an der auch der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Untersteinach, Markus Stumpf teilnahm, kam man zu dem Ergebnis, dass es am besten wäre, wenn die Gumpersdorfer Wehr ihre Eigenständigkeit aufgeben und ab dem 1. Januar 2020 als Löschgruppe der Untersteinach Feuerwehr eingegliedert wird. Der Gemeinderat fasste nun bei seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig den Beschluss, dass die Eingliederung der Feuerwehr Gumpersdorf ab Januar 2020 in die Freiwillige Feuerwehr Untersteinach erfolgt.

"Solarpark Gumpersdorf"

Der Gemeinderat Untersteinach hat am 18. Juni 2019 gemäß des Antrags der Firma Münch Elektrotechnik, Rugendorf beschlossen einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Sondergebiet "Solarpark Gumpersdorf" aufzustellen. Ebenfalls wurde eine Änderung des Untersteinacher Flächennutzungsplans für diesen Teilbereich beschlossen. In der Ratssitzung am Dienstagabend war dies ein umfangreicher Tagesordnungspunkt und Norbert Köhler vom IVS Ingenieurbüro GmbH Kronach stellte den Ratsmitgliedern die Planungen sowie die einzelnen Abwägungen im Zuge der Planerstellung vor.

Solarpark Gumpersdorf

Davon nahm der Gemeinderat Kenntnis und billigte den vorhabenbezogenen Bebauungsplan sowie Flächennutzungsplan für das Sondergebiet "Solarpark Gumpersdorf" in der Fassung vom 17. Dezember 2019 einschließlich sämtlicher dazugehörender Planunterlagen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die öffentliche Auslegung mit gleichzeitiger Beteiligung der Träger Öffentlicher Belange durchzuführen.

Mit Schreiben vom 13. November 2019 beantragte der Awo-Ortsverein Untersteinach einen Zuschuss für die Kellersanierung. Die Kosten haben 412,90 Euro betragen. Der Gemeinderat nahm Kenntnis vom Sachverhalt und stimmte nach den Vereinsförderrichtlinien der Gemeinde Untersteinach einmütig einem zehnprozentigen Zuschuss in Höhe von 41,29 Euro zu. Zudem fand ein Termin beim Wasserwirtschaftsamt Hof wegen möglicher öffentlicher Förderungen für Trink- und Abwasser statt.

UBG-Gemeinderat Alfred Vießmann wies darauf hin, dass im bestehenden Solarpark immer Verpackungs- und Kabelmaterial herumliegt, das von den Bauarbeiten stammt und das doch bitte entfernt werden sollte. Zudem zeigte Vießmann an, dass das vom der Eichbergstraße heruntergeschwemmte Laub den Einlaufschacht an der Bundesstraße verstopft und der Bauhof gebeten werden sollte, die eingehängten Eimer öfters zu entleeren.

Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD) wurde zudem von einigen Anliegern der Ortsdurchfahrt der B 289 gebeten, sich die verschmutzten Gehsteige und Hausfassaden anzuschauen. Das Gemeindeoberhaupt führte auf der Ratssitzung am Dienstagabend aus, dass diesbezüglich Gespräche mit der Firma Strabag stattgefunden haben. Diese bittet um Entschuldigung, bekommt aber keine weiteren Geräte für die Straßenreinigung. Die Strabag will dafür Sorge tragen, dass die Straße vor den Festtagen nochmals komplett gereinigt wird.

Jahresrückblick

Schmiechen ging in seinem Jahresresümee auf die vielen Sitzungen des Gemeinderates, Bau- und Finanzausschusses sowie des Abwasserzweckverbandes und der Verwaltungsgemeinschaft ein und dankte für die Unterstützung. Es wurden viele Entscheidungen auf den Weg gebracht und eine Vielzahl der Beschlüsse einstimmig gefasst.

Der Bau der Ortsumgehung liegt im Kosten- und Zeitplan. Die Freigabe solle Ende 2020 erfolgen und die Restarbeiten werden bis ins Jahr 2021 dauern. Noch nicht vor liegen die Endkosten für den Neubau der Hummendorfer Brücke und die Zufahrt des Ortsteiles. An den Spekulationen darüber werde er sich als Bürgermeister nicht beteiligen und das anderen überlassen.

Erfolgt ist der zweite Bauabschnitt der Gumpersdorfer Hochwasserfreilegung und Trinkwasseranschluss an die Rodacher Gruppe. Auch hier liege die Endabrechnung noch nicht vor. Im kommenden Jahr werden die erforderlichen Vermessungsarbeiten durchgeführt.

Richtungsweisend und vorausschauend war der einstimmige Ratsbeschluss der Errichtung der Fernwasserzuleitung von Hummendorf nach Untersteinach ins Baugebiet "Melm" im Jahr 2021.

Erweitert wurde die Untersteinacher Krippe von zwölf auf 24 Plätze. Hier haben sich die Gemeinde Guttenberg und auch die Kita finanziell mit eingebracht. Ein besonderes Dankeschön ging an Schmiechens Zweiten Bürgermeister Hans-Peter Röhrlein (CSU) für die offene und kollegiale Zusammenarbeit. Dank zollte Schmiechen auch den Fraktionen im Gemeinderat. Vertrauensvoll ist die Zusammenarbeit in und mit der Verwaltung, was auch weiterhin so sein sollte.

Dank an Wehr und Vereine

Ein Dankeschön sagte das Gemeindeoberhaupt auch der Untesteinacher Feuerwehr für ihre Einsätze, unermüdlich tätig ist der Bauhof für Untersteinach. Auf die Feldgeschworenen kommt im neuen Jahr viel Arbeit zu. Viel Lob hatte der Bürgermeister für alle Vereine. Großen Dank zollte der Bürgermeister der Schriftführerin Jenny Schmied für die Protokollierung der Ratssitzungen. Sie ist jetzt in Mutterschutz und Kerstin Tilzer hat diese Aufgabe mit übernommen. Unermüdlich arbeitet die Verwaltungsleiterin Christiane Schuck. Wie der Bürgermeister bekanntgab, findet die nächste Gemeinderatssitzung am 21. Januar 2020 um 19 Uhr statt.

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