Bamberg

GTA, Eistee und Partys

Andreas Thamm präsentiert im JuZ Jugendzentrum seinen ersten Roman. In "Heldenhaft" beschließen drei Jugendliche zu flüchten - vor den Eltern und vor einem kriminellen Freund.
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Das Cover von "Heldenhaft"
Das Cover von "Heldenhaft"
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Mit "Heldenhaft" hat Andreas Thamm, der auch regelmäßig Artikel für den Fränkischen Tag Bamberg schreibt, seinen Debütroman vorgelegt. Es ist ein Jugendbuch ab 14 Jahren, deshalb wird es der Bamberger am Mittwoch, 30. Januar, um 19 Uhr auch bei einer Lesung im JuZ Jugendzentrum am Margaretendamm 12a vorstellen. Allerdings betont der Autor, dass sein Erstling über drei Jungs, die mal kurz ein bisschen kriminell werden, "nicht nur für Leser U18 funktioniert".

Thamm berichtet, dass er bewusst versucht habe, keine Jugendsprache nachzubilden, "weil das peinlich werden würde". Dadurch sei das Buch umso authentischer geworden. Die Konflikte, die seine Protagonisten aushalten müssen, sind keine kindlichen, sondern auch für Ältere gut nachvollziehbar.

Und darum geht es laut Verlag in dem Roman: "GTA zocken mit Ferdi, Eistee und die eine oder andere Party - so sehen Andis Pläne für die Sommerferien aus. Was braucht man schließlich mehr? Doch dann kommt Mitch zurück, der eigentlich mal ein guter Freund war. Von Andi und Ferdi. Aber Mitch hat Scheiße gebaut und war ein Jahr in Haft. Jetzt ist er wieder da und fordert von seinen Freunden eine alte Schuld ein. Außerdem muss Andi Lea, die hübsche Nachbarstochter, vor ihren eigenen Eltern retten, denn die wollen sie in ein christliches Internat verfrachten. Als Andi und Ferdi die Sache mit Mitch zu heiß wird und Lea einfach nur weit weg will, beschließen die drei abzuhauen. In den Wald. Aber leider haben sie ihren Plan nicht zu Ende gedacht..."

Ein "schöner Zufall"

Andreas Thamm freut sich, dass er für seinen Erstling ausgerechnet einen Bamberger Verlag begeistern konnte. Einen "schönen Zufall" nennt es der 28-Jährige, dass sein Agent mit der Idee gerade bei Magellan auf Interesse stieß. Dabei gab es zu diesem Zeitpunkt von dem Buch noch nicht mehr als eine Leseprobe und ein Exposé. "Die letztgültige Geschichte war da noch gar nicht fertig und hat sich beim Schreiben natürlich auch immer wieder geändert", erzählt Thamm, der in Hildesheim bis 2014 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studiert und heute vor allem als Journalist und Werbetexter arbeitet. "Da musste meine Lektorin Hanna Scheindawind auch so ein bisschen Unsicherheit aushalten."

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