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Kurs

Grundschüler sollen als sichere Schwimmer in die Sommerferien gehen

Spätestens beim Verlassen der Grundschule nach der vierten Klasse sollten Kinder schwimmen können. Aus diesem Grund bietet die Wasserwacht Höchstadt zum ersten Mal eine Schulschwimmmwoche im Freibad H...
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Die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht beobachten das Schwimmverhalten der Kinder. Foto: Johanna Blum
Die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht beobachten das Schwimmverhalten der Kinder. Foto: Johanna Blum

Spätestens beim Verlassen der Grundschule nach der vierten Klasse sollten Kinder schwimmen können. Aus diesem Grund bietet die Wasserwacht Höchstadt zum ersten Mal eine Schulschwimmmwoche im Freibad Höchstadt an. Noch bis Freitag sind im Wechsel 170 Schüler am Vormittag jeweils zwei Unterrichtsstunden im Freibad, um ihre Schwimmfähigkeit zu verbessern oder um das Schwimmen zu lernen - 23 von ihnen können noch nicht schwimmen. Ziel ist es, dass die Kinder als sichere Schwimmer in die Sommerferien starten können. Die Anton-Wölker-Schule, die Grundschule Süd, die Don-Bosco-Schule sowie die Grund- und Mittelschule Mühlhausen nehmen an dieser Aktion teil. Am Freitag können die Schüler auch ein Schwimmabzeichen erwerben.

Gerade sind die Schüler der Grundschule Mühlhausen eingetroffen. Nach einer gemeinsamen allgemeinen Belehrung werden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Daniel Blank und Jonas Dresel von der Wasserwacht besprechen zuerst die 20 wichtigen Baderegeln. Eine Regel besagt zum Beispiel, dass man mindestens eine halbe Stunde vor dem Schwimmen nichts mehr essen soll, denn das Blut wird dann zur Verdauung gebraucht und fehlt so in Armen und Beinen, was schwach macht. Das betont Jonas eindringlich. Viele Kinder kennen die Regeln bereits, denn sie wurden im Unterricht schon besprochen.

Nun wird wieder aufgeteilt in Schwimmer und Nichtschwimmer. Die Nichtschwimmer gehen mit Jakob Hummel und Jonas Dresel zum Wellenbecken und dann geht es los mit den Grundübungen. Zwei Schwimmergruppen schwimmen bereits im großen Becken und die restlichen acht Wasserwachtler beobachten genau das Schwimmverhalten der Kinder. "Heute ist der Brustbeinschlag dran", so Daniel Blank. Falls noch Zeit ist, gibt es noch ein paar Spiele zum Schluss. Am Ende gab es für jedes Kind eine Broschüre mit den Baderegeln und eine weitere mit den Voraussetzungen für die Schwimmabzeichen.

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